Fußball Bundesliga
Wachablösung im Leverkusener Tor

Rene Adler hat sich durch den starken Auftritt bei Schalke 04 am vergangenen Sonntag den Stammplatz im Tor von Bayer Leverkusen erkämpft. Trainer Michael Skibbe setzt auch gegen Stuttgart auf den Youngster.

Das wird Hans-Jörg Butt gar nicht gefallen. Michael Skibbe, Trainer des Bundesligisten Bayer Leverkusen, hat den erfahrenen Torhüter zur Nummer zwei degradiert und setzt auf die Jugend. Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am kommenden Samstag (15.30 Uhr/live bei arena) steht somit wieder der 22-jährige Rene Adler zwischen den Pfosten, der mit mehreren Glanzparaden am vergangenen Sonntag auf Schalke (1:0) zum Matchwinner für die Werkself avancierte.

"Ich würde mich für Rene freuen, wenn er die Leistung von Schalke noch einmal wiederholen könnte", sagte Skibbe und ergänzte: "Ich habe die Situation mit beiden gemeinsam besprochen und sachlich begründet." Bis vor einigen Wochen habe Butt nicht zur Diskussion gestanden, "aber die Ereignisse der vergangenen zwei, drei Wochen haben alle im Verein überrollt". Adler habe sich zudem mit seinem Auftritt gegen Schalke einen weiteren Einsatz verdient.

Adler hatte die Gunst der Stunde genutzt, nachdem der zuletzt viel kritisierte Butt wegen eines absichtlichen Handspiels außerhalb des Strafraums im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (2:2) für zwei Spiele gesperrt worden war. In der ersten Begegnung (0:1 gegen Hannover) hatte Benedikt Fernandez den 32 Jahre alten Butt zwischen den Pfosten vertreten, weil Adler verletzt war.

© SID

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