Fußball Bundesliga
Watzke nach Klassenerhalt erleichtert

Hans-Joachim Watzke zeigt sich nach dem vorzeitigen Klassenerhalt des BVB erleichtert. "Die vergangenen Monate waren die schwerste Zeit in meinem Leben", so der Geschäftsführer der Schwarz-Gelben.

Die vergangenen Wochen haben auch bei Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ihre Spuren hinterlassen. "Die vergangenen Monate waren die schwerste Zeit in meinem Leben. Sie hatten nur den einen Vorteil, dass ich jetzt alle im Umfeld des BVB einschätzen kann", erklärte Watzke nach dem geglückten Klassenerhalt gegenüber den Ruhr Nachrichten (Montag-Ausgabe).

Der BVB-Boss rechnete nochmals vor, was ein Abstieg für den Champions-League- und Weltpokalsieger von 1997 bedeutet hätte: "In der 2. Liga hätten wir mit Mindereinnahmenin Höhe von 25 bis 30 Mill. Euro gerechnet", sagt er. Der Spieler-Etat wäre auf etwas mehr als 15 Mill. Euro reduziert worden.

"Erste Sondierungsgespräche" wegen Klimowicz

Nun denken die Dortmunder daran, wieder verstärkt in die Mannschaft zu investieren. Sportdirektor Michael Zorc bestätigte, dass in den nächsten Tagen "erste Sondierungsgespräche" mit dem Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg über einen Transfer von Stürmer Diego Klimowicz (32) geführt werden. Im Gegenzug bekundeten die Niedersachsen Interesse an Dortmunds Angreifer Ebi Smolarek. Dieser besitzt allerdings noch einen Vertrag bis 2009 bei der Borussia.

Unterdessen soll Ex-BVB-Trainer Jürgen Röber, der im letzten Saisondrittel Thomas Doll Platz machen musste, offenbar ein Angebot des polnischen Erstligisten Wisla Krakau vorliegen.

© SID

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