Fußball Bundesliga
Weltmeisterin Angerer wechselt nach Frankfurt

Ab Januar 2009 wird Nadine Angerer für den Deutschen Meister 1. FFC Frankfurt im Tor stehen. Die Nationaltorhüterin kommt von Djurgardens IF und unterschrieb bei den Hessinnen bis 2011.

Der deutsche Frauenfußball-Meister 1. FFC Frankfurt hat auch WM-Heldin Nadine Angerer ab dem 1. Januar 2009 verpflichtet. Die Welttorhüterin von 2007 wechselt wie ihre deutsche Nationalmannschaftskollegin Ariane Hingst vom schwedischen Erstligisten Djurgardens IF aus Stockholm zum Triple-Gewinner und unterschrieb bei den Hessen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011.

"Gerade in der Zeit, in der die Leistungsdichte in der Bundesliga größer wird, sehe ich es als sehr reizvolle Aufgabe an, mit dazu beizutragen, den 1. FFC wieder auf die Erfolgsspur zurückzubringen", erklärte Angerer. Die Torfrau entschied sich auch mit Blick auf die EM im kommenden Jahr gegen ein Engagement in der Women Soccer League in den USA und für eine direkte Rückkehr nach Deutschland.

DFB-Trainerin Silvia Neid begrüßte den Wechsel ihrer Stammtorhüterin in heimische Gefilde. "Gerade im Hinblick auf die WM 2011 ist es mir wichtig, dass mindestens ein Jahr vorher alle Spielerinnen in Deutschland sind", sagte Neid dem sid. Zudem, so Neid, sei bei Frankfurt gerade in der Abwehr der Bedarf momentan sehr groß.

"Das ist ein deutliches Signal zum Angriff"

Erst vor Wochenfrist hatte Ex-Welttorhüterin Silke Rottenberg vom 1. FFC Frankfurt aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende das Ende ihrer aktiven Laufbahn angekündigt. Wegen einer Operation am linken Fuß hatte die 126-malige Nationalspielerin seit Mitte Juni 2008 kein Spiel mehr für die Frankfurterinnen absolvieren können.

"Nadine zählt zu den großen Führungsspielerinnen, die eine Mannschaft mit Kompetenz, Erfahrung und Emotionen mitreißen können. Sie gehört natürlich auch mit Blick auf die WM 2011 zu den Persönlichkeiten, mit denen man in Deutschland den Frauenfußball identifiziert", erklärte FFC-Manager Siegfried Dietrich und freute sich über den erneuten Transfer-Coup: "Das ist ein deutliches Signal zum Angriff."

Frankfurt hat bislang in dieser Saison ungeahnte Schwächen gezeigt. Im Uefa-Cup waren die Hessen früh ausgeschieden und liegen in der Liga hinter Bayern München mit sieben Punkten Rückstand nur auf Platz zwei.

© SID

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