Fußball Bundesliga
Werder feiert Kantersieg über Wolfsburg

Werder Bremen hat am 13. Bundesliga-Spieltag den Kickern des VfL Wolfsburg klar die Grenzen aufgezeigt. Beim 6:1 (2:0)-Sieg über die Niedersachsen trafen die Nationalspieler Tim Borowski und Miroslav Klose doppelt.

Werder Bremen hat den VfL Wolfsburg deutlich in die Schranken gewiesen. Die Hanseaten besiegten den VfL Wolfsburg nach souveränem Spiel mit 6:1 (2:0) und behaupteten ihren zweiten Tabellenplatz hinter Rekordmeister Bayern München. In der schwungvollen Partie vor 38 000 Zuschauern im Weserstadion sorgten Kapitän Frank Baumann (5.), die Doppeltorschützen Tim Borowski (43., 52.) und Nationalstürmer Miroslav Klose (59., 85.) sowie der Brasilianer Naldo mit seinem ersten Bundesligatreffer (72.) für die Tore der Gastgeber. Diego Klimowicz (57.) markierte den Ehrentreffer für die Gäste.

Die "Wölfe" hatten dem druckvollen Offensivspiel der Bremer nicht viel entgegenzusetzen und waren mit der Höhe der Niederlage noch gut bedient. Die Mannschaft von Trainer Holger Fach, die weiterhin auf ihren verletzten Spielmacher Andres D´Alessandro (Muskelfaserriss) verzichten mussten, rutschte nach der vierten sieglosen Partie in Folge weiter ins Mittelfeld ab.

Jentzsch verhindert völliges Debakel

Nach der frühen Führung durch Baumann hatten die Bremer schon im ersten Durchgang Chancen für ein halbes Dutzend Tore, scheiterten jedoch mehrfach am guten Wolfsburger Keeper Simon Jentzsch. Allein Klose vergab vor der Pause vier gute Möglichkeiten. Zweimal verpasste auch Borowski, ehe der Ball beim dritten Versuch des Nationalspielers den Weg ins Tor fand. Die Wolfsburger Hintermannschaft wirkte nicht nur in dieser Situation völlig indisponiert.

Werder blieb auch nach dem Seitenwechsel tonangebend und wurde schon sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff belohnt. Nach schöner Vorarbeit von Klose kam erneut Borowski völlig frei zum Schuss und ließ sich die Möglichkeit zum 3:0 nicht nehmen. Kurz darauf kam auch Klose zu seinem insgesamt 13. Saisontreffer.

Wolfsburg konnte sich dagegen auch in den zweiten 45 Minuten zu selten vom Angriffsdruck der Platzherren befreien. Nur einmal gelang es Klimowicz, seinem Gegenspieler zu enteilen und das zwischenzeitliche 1:3 zu erzielen. Ansonsten blieb die Wolfsburger Offensive blass.

© SID

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