Fußball Bundesliga
Wichniarek droht Sperre durch den DFB

Nach seiner harschen Kritik an Schiedsrichter Markus Schmidt droht Artur Wichniarek eine Sperre durch den DFB. Dessen Kontrollausschuss ermittelt bereits gegen den Bielefelder.

Nach der Niederlage gegen Bayern München könnte Arminia Bielefeld nun auch noch seinen wichtigsten Spieler für einige Partien verlieren: Der Stürmer hatte nach der 1:3-Pleite beim Rekordmeister Schiedsrichter Markus Schmidt öffentlich kritisiert. Nun droht ihm eine Bestrafung durch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der die Ermittlungen gegen den polnischen Angreifer bereits eingeleitet hat.

Wichniarek hatte nach dem Spiel gegen den deutschen Rekordmeister am vergangenen Samstag im Interview mit dem TV-Sender Premiere gesagt: "Es stand hier lange 1:1. Aber mit Elf gegen Zwölf können wir hier nicht gewinnen! Jetzt sind doch alle zufrieden, Bayern hat gewonnen."

Der DFB-Kontrollausschuss hat den Bielefelder wegen dieser Aussage zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Nach Vorliegen und Auswertung des Schriftstückes wird über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden.

5 000 Euro Geldstrafe für Bielefeld

In einem anderen Verfahren ist Bielefeld bereits zu einer Strafe verdonnert worden: Das Sportgericht des DFB hat den DSC wegen zweier Fälle unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 5 000 Euro belegt.

Während des Duells beim VfB Stuttgart am 17. Mai 2008 war im dem Bereich der Bielefelder Zuschauer ein bengalisches Feuer entfacht worden. Außerdem wurde während des Spiels im DFB-Pokal beim ASV Durlach am 10. August 2008 im Bielefelder Fanblock eine Rauchbombe gezündet.

Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.

© SID

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