Fußball Bundesliga: "Wölfe" bei den Bayern zu zahm

Fußball Bundesliga
"Wölfe" bei den Bayern zu zahm

Erneut glanzlos, aber diesmal wenigstens erfolgreich: Bayern München hat den schlechtesten Rückrundenstart seiner Bundesliga-Geschichte vermeiden können und den von den Verantwortlichen geforderten Heimsieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister gewann in einer durchwachsenen Partie verdient mit 2:1 (1:0) gegen einen schwachen VfL Wolfsburg und konnte den Abstand zum Tabellendritten Werder Bremen bis Sonntag auf zwei Punkte verkürzen. Wolfsburg, das auch im zehnten Anlauf in München erfolglos blieb, muss sich weiter auf Abstiegskampf einstellen.

Bei Podolski platzt der Knoten

Den zweiten Heimsieg unter Trainer Ottmar Hitzfeld leitete der diesmal sehr auffällige Lukas Podolski ein. Der Nationalstürmer erzielte in der 26. Minute per Foulelfmeter das 1:0. Für den oft kritisierten Angreifer war es erst der zweite Bundesliga-Treffer für den FC Bayern, der erste seit über vier Monaten. Vorausgegangen war ein völlig überflüssiges und dummes Foul von Alexander Madlung an Claudio Pizarro, der zusammen mit Podolski von Beginn an den Bayern-Angriff bildete. Für das 2:0 sorgte Mark van Bommel mit einem satten Flachschuss aus 18 Metern in der 55. Minute. Cedrick Makiadi konnte in der 79. Minute lediglich verkürzen.

Vier Tage nach dem 2:3 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid präsentierten sich die Bayern vor 69 000 Zuschauern erneut nicht meisterlich, die harmlosen Gäste hatten sie jedoch jederzeit im Griff. Allerdings hatte der VfL in der 10. Minute die Möglichkeit in Führung zu gehen. Oliver Kahn parierte jedoch erst gegen den enttäuschenden Marcelinho und dann gegen Madlung.

Den klar überlegenen Münchnern, die auf die gesperrten Willy Sagnol und Martin Demichelis sowie den erkrankten Daniel van Buyten verzichten mussten, fiel zunächst nicht sonderlich viel ein. Erst in der 25. Minute verzeichneten die Bayern durch van Bommel die erste große Chance: Der Niederländer verzog jedoch freistehend aus zehn Metern. Kurz vor der Halbzeit hatte Bayern noch einmal Glück, als die Gäste bei ihrem zweiten Angriff fast der Ausgleich gelungen wäre. Erst traf Mike Hanke nur den Pfosten, danach rettete Andreas Görlitz in höchster Not vor dem einschussbereiten Diego Klimowicz.

Nach dem Wechsel blieben die Bayern, die in der Rückrunde schon drei Begegnungen verloren hatten, am Drücker. Nachdem Podolski zwei Hereingaben von Görlitz, der erstmals nach zweieinhalb Jahren und mehreren schweren Verletzungen wieder von Beginn an spielte, knapp verpasst hatte, sorgte van Bommel schließlich für die Vorentscheidung.



© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%