Fußball Bundesliga
"Wölfe" und Arminen zu harmlos für Tore

An Toren konnten sich die Zuschauer des Spiels zwischen dem VfL Wolfsburg und Arminia Bielefeld nicht erfreuen. Nach mageren neunzig Minuten hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und pfiff beim Stand von 0:0 ab.

Der VfL Wolfsburg kann in der Bundesliga scheinbar nicht mehr gewinnen. Die Niedersachsen kamen gegen Arminia Bielefeld nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und blieben im fünften Spiel hintereinander sieglos. Für die Mannschaft von Trainer Holger Fach war es zudem das dritte Remis in Folge vor heimischem Publikum.

Dagegen konnten die Bielefelder im fünften Bundesliga-Gastspiel in Wolfsburg erstmals punkten. Für die Ostwestfalen, die ihre letzten beiden Saisonspiele verloren hatten, war es der sechste Punkt im siebten Spiel auf des Gegners Platz.

In der ersten 45 Minuten boten beide Mannschaften den 13 996 Zuschauern in der VW-Arena Fußball zum Abgewöhnen. Während sich die Gäste anfangs weit in die eigene Hälfte zurückzogen und nur selten über die Mittellinie kamen, fehlten den Wolfsburgern die spielerischen Mittel, um den Gegner unter Druck setzen zu können. Strafraumszenen gab es eine halbe Stunde lang überhaupt nicht zu sehen.

In der 33. Minute sorgte die Arminia für die erste Torchance. Doch der Kopfball von Marcio Borges ging ebenso neben das Tor wie eine Minute später ein Kopfball von Michael Fink. Kurz vor der Halbzeitspause hatte Isaac Boakye die nächste Möglichkeit zur Bielefelder Führung, doch auch sein Schuss aus 15 Metern aushalbrechter Position fand nicht den Weg ins Tor. Derweil brachten die Platzherren im ersten Durchgang nicht einen Torschuss zustande.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ein wenig abwechslungsreicher. Die erste Chance nach der Pause hatte erneut Borges, der das Tor aber wieder verfehlte. Die Wolfsburger Fans, die schon zur Halbzeit ihren Unmut mit einem gellenden Pfeifkonzert bekundeten, mussten bis zur 58. Minute warten, ehe ihre Mannschaft erstmals gefährlich vor dem Bielefelder Tor auftauchte: Das Zuspiel von Steve Marlet auf Diego Klimowicz im Strafraum konnte Arminen-Keeper Mathias Hain jedoch gerade noch abfangen. Auf der anderen Seite konnte sich VfL-Schlussmann Simon Jentzsch auszeichnen, als er einen gefährlichen Kopfball des eingewechselten Radomir Dalovic mit einer Glanzparade über die Querlatte lenkte (66.).

© SID

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