Fußball Bundesliga
"Wölfe" ziehen weiter Richtung Europa

Der VfL Wolfsburg hat seine Ambitionen auf einen Europapokal-Platz untermauert. Am 33. Spieltag schlugen die "Wölfe" den entthronten deutschen Meister VfB Stuttgart mit 4:0 (2:0).

Der VfL Wolfsburg darf weiter vom zweiten Uefa-Cup-Einzug seiner Vereinsgeschichte träumen. Die Niedersachsen besiegten im direkten Duell zweier Europapokal-Aspiranten den VfB Stuttgart verdient mit 4:0 (2:0) und rückten auf den sechsten Tabellenplatz vor - punktgleich mit den Schwaben auf Rang sieben sowie den vor ihnen platzierten Teams des HSV und Bayer Leverkusen. Die bislang einzige Qualifikation für das internationale Geschäft hatten die "Wölfe" vor neun Jahren geschafft.

Tore von VfL-Kapitän Marcelinho (16.) und Stürmer Edin Dzeko (22.) brachten die Wolfsburger gegen den entthronten deutschen Meister aus Stuttgart früh auf die Siegerstraße. Nach der Pause erhöhten Abwehrspieler Ricardo Costa mit seinem zweiten Bundesliga-Tor auf 3:0 (55.) und Ashkan Dejagah auf 4:0 (75.) Der VfB musste dabei ab der 18. Minute mit zehn Mann auskommen, weil Kapitän Fernando Meira nach einer vermeintlichen Tätlichkeit gegen Gafite Rot sah.

Vor 28 001 Zuschauern in der VW-Arena zeigten die Platzherren das ideenreichere und druckvollere Spiel. Vor allem in der Anfangsphase sorgte das Team von Trainer Felix Magath immer wieder für Gefahr vor dem Stuttgarter Tor, so dass sich die Gäste nur schwer aus der Umklammerung lösen konnten. Vor dem 1:0 vergaben Marcelinho (3.), Grafite (5.) und Dzeko (11.) bereits gute Möglichkeiten zur Wolfsburger Führung.

Unter tatkräftiger Mithilfe von VfB-Keeper Raphael Schäfer gelang den Gastgebern dann nach einer Viertelstunde das verdiente 1:0. Nachdem Schäfer einen Schuss von Sascha Riether nicht festhalten konnte, umspielte Marcelinho den Torwart und spitzelte die Kugel nahezu von der Torlinie in den Stuttgarter Kasten. Kurz darauf stellte Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) nach einer Tätlichkeit von Meira an Grafite den portugiesischen Nationalspieler wegen eines angeblichen Ellenbogenchecks vom Platz.

Nur sechs Minuten nach der Wolfsburger Führung traf es den VfB noch härter. Dzeko nutzte die Unordnung in der gegnerischen Abwehr, kam völlig unbedrängt aus 25 Metern zum Schuss und zirkelte den Ball unhaltbar für Schäfer ins rechte obere Toreck. Das 3:0 durch einen Kopfball von Costa nach Ecke von Dejagah sorgte zehn Minuten nach der Pause für die endgültige Entscheidung, ehe Dejagah selbst eine Viertelstunde vor Schluss auch noch das 4:0 markierte.

© SID

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