Fußball Bundesliga
Wolf: "Es ist noch alles drin"

Der Einstand von Wolfgang Wolf beim 1. FC Kaiserslautern verlief enttäuschend. Beim 1:5 gegen Hannover 96 zeigte der FCK deutliche Schwächen. Nach dem Spiel analysierte Wolf das Geschehene im Interview.

Der 1. FC Kaiserslautern kassierte am Samstag beim 1:5 in Hannover erneut eine bittere Niederlage. Auch der neue Trainer, Wolfgang Wolf, konnte daran nichts ändern. Nach dem Spiel stellte sich der Übungsleiter den Fragen der Journalisten.

Frage: "Herr Wolf, Sie haben sich Ihren Einstand als Trainer des 1. FC Kaiserslautern sicher anders vorgestellt. Wie groß ist die Enttäuschung nach der 1:5-Pleite bei Hannover 96?"

Wolfgang Wolf: "Diese Niederlage ist bitter. So wollte ich meine Mannschaft natürlich nicht kennen lernen. Aber wir müssen an uns glauben und werden nicht die weiße Fahne hissen. Es ist noch alles drin. Wenn ich schon nach dem ersten Spiel mutlos werden würde, hätte ich diese Aufgabe gar nicht erst angetreten."

Frage: "Ihrer Hintermannschaft fehlte besonders bei Standardsituation die Ordnung, was vier Gegentore nach ruhenden Bällen belegen. Wie bewerten Sie das Defensivverhalten Ihres Teams?"

Wolf: "Es ist entscheidend, dass man bei den Standardsituationen die Zweikämpfe gewinnt. Da haben wir versagt, waren sehr wacklig und haben das Spiel hergeschenkt. Hätten wir diese Situationen im Griff gehabt, wären wir nicht als Verlierer vom Platz gegangen. Ich bin erst drei Tage im Amt, da fehlte natürlich die Zeit, an allen Dingen zu arbeiten. Ich glaube nicht, dass Hannover so viel besser war. Wir haben uns selbst geschlagen."

Frage: "Wie hat Ihnen die Leistung von Spielmacher Ervin Skela gefallen, den Sie als Organisator der Vierer-Abwehrkette aufboten hatten?"

Wolf: "Er sollte unser Spiel von hinten eröffnen und war mit der beste Mann auf dem Platz. Aus dem Spiel heraus stand unsere Abwehr sicher. Da haben wir die Räume gut zugemacht. Ervin hat seine Sache gut hinbekommen. Wenn wir nicht so früh in Rückstand geraten wären, wäre die Sicherheit gekommen."

Frage: "Ist mit dem derzeitigen Kader der Klassenerhalt zu schaffen?"

Wolf: "Wir müssen in der Winterpause personell nachlegen. Sonst wird es nicht reichen - das sage ich ganz ehrlich. Meine Eindrücke der ersten Tage verfestigen sich. Die Positionen, um die es geht, habe ich schon im Kopf."

Frage: "Spielt nach dieser Niederlage der suspendierte Ciriaco Sforza in Ihren Planungen wieder eine Rolle?"

Wolf: "Nein. Wer das annimmt, kennt mich schlecht. Das Thema ist ein für allemal erledigt. Ich falle doch nicht um, nur weil wir verloren haben."

© SID

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