Fußball Bundesliga
Wolf startet mit Niederlage in Hannover

Der 1. FC Kaiserslautern hat am 14. Bundesliga-Spieltag eine herbe 1:5 (0:2)-Schlappe bei Hannover 96 kassiert und dem neuen Trainer Wolfgang Wolf einen Fehlstart beschert. Peter Neururer dagegen feierte den ersten Sieg.

Auch der Trainerwechsel von Michael Henke zu Wolfgang Wolf hat die sportliche Talfahrt beim Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern nicht stoppen können. Nach der 1:5 (0:2)-Pleite bei Hannover 96 sind die Pfälzer nun seit elf Spielen in Serie sieglos und bleiben damit Liga-Schlusslicht. Dagegen feierte Peter Neururer auf der Trainerbank der Niedersachsen derweil ein erfolgreiches Heimdebüt und sorgte für den ersten 96-Dreier seit knapp sechs Wochen.

Vor 32 000 Zuschauern in der AWD-Arena brachte Abwehrspieler Michael Tarnat die Gastgeber mit seinen Saisontoren Nummer drei und vier bereits vor der Pause mit 2:0 in Führung (13. und 26.). Thomas Brdaric mit seinen Saisontoren Nummer sieben und acht (62. und 73.) sowie Vahid Hashemian (83.) machten im zweiten Durchgang den Sieg der Gastgeber perfekt. Bubacar Sanogo konnte in der 69. Minute für den FCK zwischenzeitlich verkürzen (69.).

Hannover dominierte die Partie von Beginn an und setzte den vor der Begegnung angekündigten Sturmlauf schon in der Anfangsphase in die Tat um. Nachdem Hanno Balitsch (2.), Christoph Dabrowski (8.) und Michael Delura (12.) noch an dem bis dahin starken FCK-Schlussmann Jürgen Macho gescheitert waren, begünstigte ausgerechnet ein haarsträubender Fehler des Lauterer Keepers die 96-Führung. Nach einer verunglückten Faustabwehr des Österreichers, der den verletzten Thomas Ernst zwischen den Pfosten vertrat, drückte Tarnat den Ball über die Linie (13.).

In der Folgezeit nahm sich Hannover dann ein wenig zurück. Der völlig freistehende Tarnat konnte nach einer Freistoß-Hereingabe dennoch erhöhen (26.). Lautern brachte derweil trotz drei nomineller Spitzen im Spiel nach vorn kaum etwas zustande und kam erst nach 41 Minuten zum ersten Schuss aufs 96-Tor. In der Vierer-Abwehrkette hatte Wolf überraschend Ervin Skela als Organisator aufgeboten. Doch auch der Albaner konnte nicht verhindern, dass die Defensive streckenweise scheinbar mehr mit der eigenen Ordnung als mit dem Gegner zu kämpfen hatte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf nur wenig. Während die Platzherren die Begegnung souverän zu Ende brachten und den Sieg auch höher hätten gestalten können, ließ es Lautern an Durchschlagskraft und Abstimmung vermissen. Wolf konnte einzig Sanogos Treffer bejubeln.

© SID

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