Fußball Bundesliga
Wolfsburg erkämpft Remis gegen Bremen

Der VfL Wolfsburg hat am 7. Spieltag vor heimischem Publikum ein 1:1 (0:0) gegen Werder Bremen erkämpft. Die Führung der Bremer durch Diego (48.) glich Josue in der 66. Minute aus.

Werder Bremen hat im Nordderby beim VfL Wolfsburg den Sprung in die Spitzengruppe der Bundesliga verpasst. Geschwächt vom Fehlen eines halben Dutzends Stammspieler kamen die Hanseaten beim VfL über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden nicht hinaus und konnten den Rückstand auf Tabellenführer Bayern München nicht entscheidend verkürzen. Für die Platzherren, die nun bereits seit fünf Monaten auf einen Heimsieg und seit fast fünf Jahren auf einen Sieg gegen Bremen warten, war ein Punkt ebenfalls zu wenig.

Nach torloser erster Halbzeit brachte der Bremer Mittelfeldregisseur Diego die Gäste in der 48. Minute in Führung. Der Brasilianer scheiterte zunächst mit einem Flachschuss am Wolfsburger Torhüter Simon Jentzsch, konnte den Ball im Nachsetzen dann aber doch noch über die Linie drücken. Vor 25 533 Zuschauern war es Diegos Landsmann Josue, der in der 66. Minute den nicht unverdienten Ausgleich für die Niedersachsen erzielte.

Drei Tage nach der 4:1-Gala gegen den deutschen Meister VfB Stuttgart konnte die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf an diese Leistung nicht anknüpfen. Mit großem Kampfgeist und einer fast schon von Manndeckung geprägten Taktik kauften die Platzherren den Bremern immer wieder den Schneid ab. Auch Diego war trotz seines Tores diesmal nicht in absoluter Topform, dennoch war er der Einzige, der die Aktionen der Gäste zu lenken wusste.

Die Mannschaft von Trainer Felix Magath war spielerisch unterlegen, dennoch erarbeitete man sich bereits in der ersten Spielhälfte mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Jacek Krzynowek in der sechsten sowie der Brasilianer Grafite in der 18. Minute hätten einen Führungstreffer erzielen können, möglicherweise wären die Bremer dann auch stärker unter Druck geraten.

Auch nach dem Rückstand steckten die Wolfsburger nicht auf, wurden mit dem Ausgleich belohnt, zogen sich danach allerdings zu sehr in die Defensive zurück.

© SID

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