Fußball Bundesliga
Wolfsburg und Hertha starten ohne Tore

Der VfL Wolfsburg und Hertha BSC Berlin sind mit einem torlosen Unentschieden in die 44. Bundesliga-Saison gestartet. Vor 18 000 Zuschauern in der Volkswagen-Arena hätte es wohl Torchancen gegeben, die jedoch alle vergeben wurden.

Nullnummer statt neuer Bundesliga-Euphorie - Beinahe-Absteiger VfL Wolfsburg hat sich im ersten Spiel der neuen Saison vor heimischem Publikum mit einem torlosen Remis gegen Hertha BSC Berlin zufrieden geben müssen. Die "Wölfe" warten damit bereits seit dem 25. Februar auf einen Heimsieg. Dabei hatte allerdings Torjäger Diego Klimowicz zwei "hundertprozentige" Torchancen, die der Argentinier jedoch leichtfertig vergab. Beide Teams zeigten zum Saisonauftakt nur Bundesliga-Mittelmaß.

Wolfsburgs Trainer Klaus Augenthaler hatte in Alexander Madlung, Jacek Krzynowek, Uwe Möhrle und Jonathan Santana gleich vier Neuzugänge aufgeboten. Bei den Berlinern war gegenüber der vergangenen Saison allein Srdjan Lakic neu im Kader. Größeres Spielverständnis zeigten die Gäste deshalb trotzdem nicht. Die Partie wirkte lange Zeit verfahren, Fehlpässe und missglückte Einzelaktionen wechselten sich ab, ein sehenswerter Spielfluss kam kaum auf.

Bei den Gästen fehlten ohne den abgegebenen Spielmacher Marcelinho die Überraschungsmomente. Im Team der Hausherren konnte der Argentinier Santana im Mittelfeld noch keine Impulse setzen, er wirkte teilweise wie ein Fremdkörper. Dennoch kam es vor allem nach Unaufmerksamkeiten in den jeweiligen Hintermannschaften zu einigen Torchancen. Dabei tat sich vor allem Klimowicz als "Chancentod" hervor: Der Südamerikaner schoss in der 30. Minute ebenso völlig freistehend über Berlins Tor wie in der 66. Minute, als er ein sehenswertes Zuspiel von Nationalspieler Mike Hanke leichtfertig vergab. Auf Wolfsburger Seite hatten außerdem Madlung mit einem Kopfball nach einem Freistoß sowie Hanke mit einem Freistoß gute Gelegenheiten.

Bei der Hertha, die in zwei ihrer drei Pflichtspiele vor dem Bundesliga-Start ohne eigenen Torerfolg geblieben war, verpasste Gilberto in der 18. Minute die beste Chance. Der Brasilianer scheiterte an dem gut reagierenden VfL-Torwart Simon Jentzsch. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war erneut Jentzsch auf dem Posten, als er einen von Sofian Chahed gefährlich abgefälschten Freistoß parierte.

Auch der zweite Durchgang fand weitgehend ohne große Höhepunkte statt. Beide Teams zeigten zwar läuferisch und kämpferisch eine gute Leistung, spielerisch ließen sie aber weiterhin viel zu wünschen übrig. Auf Berliner Seite hatte acht Minuten vor Schluss Christian Gimenez die größte Chance zum Siegtreffer, scheiterte aber an Jentzsch. Bei den Berlinern konnte auch Yildiray Bastürk in seinem 200. Bundesliga-Spiel der Partie nur wenig Akzente verleihen.

© SID

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