Fußball Bundesliga
Wolfsburg und Nürnberg trennen sich unentschieden

Der VfL Wolfsburg und der 1. FC Nürnberg haben sich am 14. Spieltag mit einem 1:1 (0:1)-Remis begnügen müssen. Menseguez (74.) glich die frühe Nürnberger Führung durch Sajenko (7.) aus.

Der VfL Wolfsburg hat mit viel Mühe seine Positivserie in der Bundesliga fortgesetzt. Die "Wölfe" kamen gegen den 1. FC Nürnberg zwar nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus, blieben aber dank des Ausgleichstreffers von Juan Carlos Menseguez (74.) bereits im achten Spiel in Folge ungeschlagen.

Die Nürnberger, die durch Iwan Sajenko bereits in der siebten Minute in Führung gegangen waren, bleiben dagegen die "Remis-Könige" der Liga und spielten beim insgesamt neunten Unentschieden bereits zum siebten Mal 1:1. Der "Club" (18 Punkte) verpasste es außerdem, am Tabellennachbarn aus Wolfsburg (19) vorbeizuziehen.

Wolfsburg ohne Krzynowek zu passiv

Bei den Gastgebern musste Trainer Klaus Augenthaler vor 16 397 Zuschauern kurzfristig auf den an Kniekehlenproblemen laborierenden polnischen Nationalspieler Jacek Krzynowek verzichten. Das Fehlen des besten Wolfsburger Vorlagengebers machte sich vor allem dann bemerkbar, wenn es in Richtung Gästetor ging. Nürnbergs Coach Hans Meyer setzte auf die Formation, die am vergangenen Samstag Bayer Leverkusen 3:2 besiegt hatte.

Das frühe Tor, dem ein krasser Fehler von Wolfsburgs Abwehrspieler Uwe Möhrle vorausgegangen war, tat dem Spiel insgesamt nicht gut. Nürnberg zog sich weit zurück, Wolfsburg fehlten die Mittel, um die gut stehende Gästeabwehr zu überwinden. Die beste Chance hatte Mike Hanke nach 28 Minuten. Menseguez hatte ihn glänzend frei gespielt, doch obwohl in gefährlicher Position am Ball, konnte er nicht gefährlich in Richtung Tor schießen. Wenig später scheiterte der Nationalspieler an Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer (36.).

Nach der Halbzeitpause durfte Hanke nicht mehr aufs Feld zurückkehren, stattdessen versuchte sich Isaac Boakye im mit neun Treffern bisher schwächsten Sturm der Liga. Das Spiel wurde jetzt flotter und härter, aber selten resultierten daraus zwingende Torchancen. Auch Nürnberg tat kaum etwas nach vorne, Wolfsburgs Abwehr, die beste der Liga, geriet kaum noch in Gefahr.

© SID

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