Fußball-Bundesliga: Wolfsburgs Revanche misslingt

Fußball-Bundesliga
Wolfsburgs Revanche misslingt

Auch im vierten Versuch ist dem VfL Wolfsburg kein Sieg in einem Niedersachsen-Derby gelungen. Der reichste der norddeutschen Fußball-Bundesligisten kam nach dem 0:2 im Hinspiel in Braunschweig nur zu einem 1:1.
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BraunschweigDem VfL Wolfsburg ist die Wiedergutmachung nach zwei zwei Pleiten mit zwölf Gegentoren selbst beim Tabellenletzten nicht gelungen. Der Europacup-Anwärter kam im Niedersachsen-Derby bei Eintracht Braunschweig nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Es war immerhin der erste Punkt nach dem 2:6 gegen 1899 Hoffenheim und dem 1:6 gegen Bayern München.

Mit einem Abstaubertor brachte Luiz Gustavo die Gäste in der 36. Minute verdient in Führung. Drei Minuten nach Wiederbeginn stellte Karim Bellarabi mit einer sehenswerten Direktabnahme den Endstand für den Tabellenletzten her.

Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking ließ damit im Kampf um den internationalen Wettbewerb zwei Punkte liegen. Zudem missriet die Revanche für die 0:2-Niederlage in der Hinserie vor eigenem Publikum.

Vor 23.150 Zuschauern im ausverkauften Eintracht-Stadion war das Niveau der Partie nur phasenweise gut. Insbesondere in den ersten 45 Minuten waren nennenswerte Einschussmöglichkeiten absolute Mangelware. Wolfsburg zeigte die reifere Spielanlage, war auch technisch besser, doch es fehlte an Durchschlagskraft.

Aber auch die Platzherren brachten kaum mehr zustande. Das Team von Coach Torsten Lieberknecht stand meist sehr tief und lauerte lange vergeblich auf Kontermöglichkeiten. Dennoch wurden die Braunschweiger zu Beginn der zweiten Halbzeit mit aufmunternden Beifall empfangen.

Unangenehm fielen die VfL-Fans auf, die kurz vor Spielbeginn mehrere Bengalos zündeten, die jedoch rasch unschädlich gemacht werden konnten. Dennoch droht dem deutschen Meister von 2009 nun eine saftige Geldstrafe.

Nach dem Ausgleichstor wurde der Neuling mutiger und setzte in der Offensive zumindest den einen oder anderen Nadelstich. Wolfsburgs Aktionen gerieten immer fahriger, VfL-Torjäger Bas Dost hatte allerdings in der 56. Minute Pech, als sein Kopfball nur knapp über den Querbalken strich. In der Schlussphase sollte der eingewechselte Routinier Ivica Olic noch den Sieg erzwingen.

Torschütze Bellarabi sowie Abwehrchef Ermin Bicakcic verdienten sich  bei den Gastgebern die Bestnote. Stärkste Wolfsburger Akteure waren der enorm emsige belgische Nationalspieler Kevin de Bruyne sowie Ricardo Rodriguez.

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