Fußball Bundesliga
"Zebras" laden "Geißböcke" zum "Kellerduell"

Heute empfängt der MSV Duisburg den 1. FC Köln in einem Nachholspiel zum Kellerduell der Bundesliga. Ab 18 Uhr geht es für beide Teams darum, ihre Negativserien zu beenden und Anschluss nach oben zu finden.

Für beide Trainer steht viel auf dem Spiel, der Druck ist gewaltig. So fand besonders Uwe Rapolder vor der Partie beim MSV Duisburg heute (18.00 Uhr/live bei Premiere) drastische Worte. "Es geht für uns ums Überleben. Eine Niederlage ist verboten. Es geht schon um den Klassenerhalt", sagte der Coach des 1. FC Köln im Hinblick auf das "Kellerduell", in dem die beiden Abstiegskandidaten ihre Negativserien mit aller Macht beenden wollen.

Die Kölner verbuchten den letzten Sieg am 17. September beim 2: 1 gegen Borussia Mönchengladbach. Nach dem 1:3 beim Hamburger SV folgte am vergangenen Samstag der Sturz auf Platz 16 und damit in die Abstiegszone. "In Duisburg können wir den Tabellenplatz zum Glück sofort wieder korrigieren", meinte Torhüter Stefan Wessels vor der Partie beim MSV, die am 26. November zunächst dem Wintereinbruch zum Opfer gefallen war.

Rapolder verzichtet auf Alpay

Nicht dabei ist das große Kölner Sorgenkind Alpay. Nach seinem Ellbogencheck gegen Guy Demel am vergangenen Samstag in Hamburg strich Rapolder den türkischen Nationalspieler aus dem Kader. Zudem hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Anklage erhoben. Den Rheinländern fehlen zudem die verletzten Akteure Peter Madsen, Markus Feulner, Patrick Helmes und Patrick Weiser.

Noch schlechter sieht die Tabellensituation unterdessen bei den "Zebras" aus. Neun Zähler aus 14 Spielen lautet die magere Ausbeute. Zuletzt gab es drei Niederlagen in Serie, seit 303 Minuten ist der MSV ohne eigenen Torerfolg. "Wir müssen in dieser Woche alle privaten Dinge zurückstellen und uns ganz auf unsere Aufgaben konzentrieren", fordert MSV-Spielmacher Dirk Lottner vor der "Woche der Wahrheit" mit den Begegnungen gegen seinen Ex-Klub sowie Arminia Bielefeld am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere).

Meier optimistisch

Trotz der Negativ-Serie blickt Trainer Meier dem Spiel gegen Köln optimistisch entgegen. "In Bremen haben wir gut gespielt. Trotz der Niederlage hat uns die Partie neues Selbstvertrauen gegeben." Stürmer Markus Kurth, der von 1999 bis 2003 in Köln unter Vertrag stand, gibt unterdessen die Zielsetzung für die kommenden Wochen aus. "Es ist ein realistisches Ziel, auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu überwintern. Das wollen wir auch erreichen."

Die Verletztenliste bei den "Zebras" ist allerdings unverändert lang. Klemen Lavric (Knieverletzung) fällt ebenso aus wie Ivica Grlic (Bauchmuskelzerrung) und Marino Biliskov (Rückenprobleme). Zudem muss Meier auf die Langzeitverletzten Andreas Voss, Markus Hausweiler (beide Knorpelschaden im Knie) und Josef Ivanovic (Kreuzbandriss) verzichten.

© SID

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