Fußball Bundesliga
Zecke hinter "Schweinis" Beschwerden vermutet

Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger leidet möglicherweise an einer durch einen Zeckenbiss verursachten chronischen Viruserkrankung. Dennoch glaubt der Bayern-Profi an eine baldige Rückkehr auf den grünen Rasen.

Rätselraten um Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger von Bayern München: Der Nationalspieler hat erstmals zu seinem Zeckenbiss Stellung bezogen und dabei die Hoffnung geäußert, bald wieder Fußball spielen zu können. "Ich hatte im September 2003 einen Zeckenbiss, damals waren mein linkes Knie und mein rechtes Sprunggelenk dick angeschwollen", sagte Schweinsteiger der Münchner Abendzeitung: "Nachdem die Stellen punktiert wurden und die Proben ins Labor geschickt wurden, stellte sich heraus, dass ich einen Zeckenbiss hatte. Das Problem war aber dann weg. Es könnte sein, dass es wieder dasselbe ist. Jetzt ist allerdings nur das linke Knie dick."

Noch aber ist weiterhin unklar, ob die aktuellen Beschwerden tatsächlich Folge einer durch den Zeckenbiss verursachten Borreliose sind. Ein von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt entnommenes Punktat aus dem Kniegelenk wurde bereits zu einer histologischen Untersuchung eingereicht, die Aufschluss darüber gegen soll, ob der 22-Jährige an einer chronische Viruserkrankung leidet. Das Ergebnis wird für die kommende Woche erwartet.

Trotz der drohenden längeren Pause gibt sich der Nationalspieler optimistisch. "Ich bin guter Hoffnung, dass Doktor Müller-Wohlfahrt das bald wieder in den Griff bekommt", erklärte Schweinsteiger, der bereits beim Champions-League-Aus gegen den AC Mailand (0:2) am Mittwoch fehlte und auf unbestimmte Zeit weiter ausfällt. In Einzelfällen, wie bei den Ex-Profis Thomas Schneider (VfB Stuttgart und Hannover 96) sowie Zoltan Sebescen (VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen), führte ein Zeckbiss mit anschließender Borreliose sogar zum Karrierende.

© SID

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