Fußball Bundesliga
Zehn Cottbuser drehen Spiel gegen Rostock

Energie Cottbus ist mit einem 2:1-Sieg gegen Hansa Rostock ein Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt gelungen. In Unterzahl schoss Dimitar Rangelow das entscheidende Tor.

Energie Cottbus hat einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Durch einen Treffer von Dimitar Rangelow in der Nachspielzeit (90.+1) sicherten sich die Lausitzer in Unterzahl im Ostderby gegen Hansa Rostock einen 2:1 (0:1)-Erfolg und verbesserten ihr Punktekonto auf 32. Die Hanseaten rutschten mit 27 Zählern auf den 17. und vorletzten Tabellenplatz ab.

Djordjije Cetcovic erzielte mit seinem ersten Bundesligatreffer in der 16. Minute den Führungstreffer für Rostock. Energie, das ab der 42. Minute nach einer Gelb-Roten Karte für Verteidiger Igor Mitreski wegen wiederholtem Foulspiels in Unterzahl agierte, wurde erstmals durch den Ausgleich von Timo Rost (81.) für seinen Kampfgeist belohnt.

Die Gastgeber erwischten vor etwa 21 000 Zuschauern im Stadion der Freundschaft den besseren Start in die Partie, die beide Seiten zuvor als "wichtigste in der Saison" bezeichnet hatten. Bereits in der zweiten Minute hatte Stiven Rivic die Führung auf dem Fuß, doch Hansa-Verteidiger Tim Sebastian klärte in höchster Not.

Auch mit zunehmender Spieldauer hatten die Cottbuser mehr Spielanteile, in Führung ging jedoch der Gast aus Rostock mit seiner ersten Chance. Cetkovic nahm das Geschenk von Stanislaw Angelow, der ihm den Ball im Strafraum unfreiwillig zuspitzelte, dankend an und schob unhaltbar für Gerhard Tremmel zum 1:0 ein.

Cottbus zeigte sich jedoch wenig geschockt über den Rückstand und erarbeitete sich weiter gute Torchancen. So hätte Angelow seinen Fehler mit einem Latten-Schuss (17.) wieder gut machen können, zudem kratzte Tobias Rathgeb einen Kopfball von Vragel da Silva von der Linie (21.). Die Rostocker nahmen fortan etwas das Tempo aus dem Spiel und versuchten, mit gelegentlichen Entlastungsangriffen die Gefahr vom eigenen Tor wegzuhalten.

Cottbus kam jedoch mit neuem Schwung aus der Kabine und war trotz Unterzahl spielbestimmend. So hätte ein Eigentor Gledson (48.), der nach einem Freistoß an die eigene Latte geköpft hatte, sowie ein Schuss ans Außennetz von Branko Jelic (56.) die Hausherren zurück in die Partie gebracht. Die Gäste waren viel zu passiv und schlugen zunächst kein Kapital aus ihrer numerischen Überlegenheit. Zudem wurden die wenigen Konterangriffe oftmals kläglich vergeben. So scheiterte Sebastian Hähnge frei vor dem stark reagierenden Tremmel (69.).

© SID

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