Fußball Bundesliga
Zwist zwischen Köln und Leverkusen hält an

Im Zwist der rheinischen Klubs Bayer Leverkusen und 1. FC Köln lässt eine Entspannung weiter auf sich warten. Der Zweitligist aus der Domstadt sagte offenbar einen Gesprächstermin mit dem Bundesligisten kurzfristig ab.

Das Verhältnis zwischen den rheinischen Klubs Bayer Leverkusen und 1. FC Köln bleibt weiter kühl: Der Zweitligist aus der Domstadt sagte laut einer Presseerklärung des Bundesligisten von der anderen Rheinseite offenbar einen Gesprächstermin ab.

"Das von Rudi Völler in der DSF-Sendung Doppelpass angesprochene Gespräch zwischen Michael Meier (Kölns Manager, d.Red.) und mir sollte inoffiziell sein und der atmosphärischen Verbesserung dienen. Wir müssen schließlich zu einer Situation kommen, wie sie unter Vereinen bei Spielerwechseln üblich ist", sagte der Sprecher der Bayer-Geschäftsführung, Wolfgang Holzhäuser.

Nachwirkungen des "Fall Helmes"

Zwischen Leverkusen und Köln herrscht Eiszeit aufgrund des Gerangels um den ehemaligen U21-Nationalspieler Patrick Helmes, der vom FC per Option bis zum 30. Juni 2008 weiterverpflichtet wurde, nachdem der Werksklub zwei Verträge mit dem Torjäger mit den Stichdaten 1. Juli 2007 bzw. 1. Juli 2008 abgeschlossen hatte.

"Nach wie vor sind wir an einer vernünftigen und gütlichen Einigung im Zusammenhang mit unserer Verpflichtung von Patrick Helmes interessiert", sagte Holzhäuser, nach dem Tod von Werner Hackmann auch kommissarischer Liga-Präsident.

Bayer-Boss warnt vor "Vertragsbruch"

Der Bayer-Boss warnte die Geißböcke, Helmes zu einer Unterschrift unter einen neuen Vertrag in Köln zu bewegen. Sollte der FC das versuchen, "wäre dies eindeutig Vertragsbruch", so Holzhäuser, "das sollten die Kölner Verantwortlichen dem jungen Spieler nicht antun".

Der Uefa-Cup-Sieger von 1988 möchte Helmes gegen Zahlung einer entsprechenden Ablösesumme bereits zur Saison 2007/2 008 unter Vertrag nehmen. Holzhäuser: "Ich hoffe, dass aus dem Vorgang Helmes bald die Aggressivität herausgenommen wird und wir zu vernünftigen Gesprächen kommen, wie sie beim Spielerwechsel normal sind - nämlich zumindest geschäftlich sachlich."

© SID

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