Fußball Champions-League
Arsenal empfängt Porto, Madrid braucht Sieg

Arsenal London trifft mit dem deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann heute (20.45 Uhr/live bei Premiere) in der Champions League auf den FC Porto. Unterdessen steht Real Madrid im Heimspiel gegen Dynamo Kiew unter Druck.

Zu seinem zehnjährigen Trainerjubiläum bei Arsenal London hat sich Trainer Arsene Wenger von seiner Mannschaft drei Punkte in der Champions League gewünscht. "Wir wollen dieses Spiel gewinnen, und wir wollen in dieser Saison den Titel", sagte Wenger vor der Partie gegen den FC Porto (20.45 Uhr/live bei Premiere) und machte aus seinen großen Zielen mit dem englischen Premier-League-Klub kein Geheimnis.

Nach dem 2:1 zum Auftakt in der Gruppe G beim Hamburger SV kann der letztjährige Finalist bereits einen großen Schritt Richtung Achtelfinale machen. "Ein Sieg wäre schon die halbe Miete für die nächste Runde", meinte Wenger.

"Gegner wollen unseren Skalp"

Zugleich warnte der Franzose seine Spieler um Deutschlands Nationaltorhüter Jens Lehmann, dessen Rekordserie in Hamburg nach 853 Minuten ohne Gegentor in der "Königsklasse" gerissen war, eindringlich vor dem Gewinner von 2004: "Wir haben uns in Europa zuletzt einen großen Ruf erarbeitet, aber gerade deshalb wollen die Gegner umso lieber unseren Skalp."

Doch nachdem die Gunners beim 3:0 am vergangenen Wochenende gegen Sheffield United endlich ihren ersten Heimsieg in der Liga im neuen Stadion gefeiert haben, soll nun der nächste Streich auf Europas Parkett folgen. "Jetzt fühlen wir uns richtig zu Hause", meinte Wenger.

"Man"U" will Wiedergutmachung

Gegen portugiesische Mannschaften haben sich die Klubs aus dem Fußball-Mutterland in jüngster Vergangenheit jedoch schwer getan. Das musste in der vergangenen Spielzeit auch Manchester United beim vorzeitigen Aus bei Benfica Lissabon schmerzlich erfahren. In Portugals Hauptstadt brennt "Manu" deshalb nicht nur auf den zweiten Sieg in der Gruppe F, sondern auch auf Wiedergutmachung.

Unter Zugzwang steht bereits Spaniens Rekordmeister Real Madrid in der Gruppe E beim Heimspiel gegen Dynamo Kiew. Doch trotz der 0:2-Auftaktpleite bei Olympique Lyon und fünf Spielen ohne Sieg der Königlichen in Europa in Folge bleibt Reals neuer Trainer Fabio Capello gelassen: "Meine Spieler arbeiten hart und sind gut in Form. Es gibt keinen Grund, unruhig zu werden."

Beckham in der Startelf von Real

Die Handschrift von Capello, der 1994 den AC Mailand zum Titel führte, ist schon sichtbar: Die Abkehr vom "galaktischen" (Wunsch)-Denken und die Konzentration auf die Abwehr um Weltmeister Fabio Cannavaro. Doch auch trotz des Rücktritts von Spielmacher Zinedine Zidane sowie der Verletzungen der Brasilianer Ronaldo und Cicinho hat Real noch genügend Spieler, die die Zuschauer im Bernabeu-Stadion in Entzücken versetzen können. Gegen Kiew sollen es unter anderem Neuzugang Ruud van Nistelrooy sowie der in der Primera Division zuletzt bei Betis Sevilla nur eingewechselte David Beckham richten.

Leichte Personalsorgen hat der AC Mailand vor seinem Gastspiel in der Gruppe H beim OSC Lille. Kapitän Paolo Maldini fehlt verletzt. Dafür soll der in der Serie A geschonte Nationalstürmer Alberto Gilardino im Angriff für Gefahr sorgen.

© SID

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