Fußball Champions-League
Ballack steht als Weltfußballer zur Wahl

Michael Ballack vom FC Chelsea ist in den illustren Kreis der Anwärter zum Weltfußballer des Jahres berufen worden. Bei den Frauen hofft ein DFB-Quartett auf den ganz großen Wurf.
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Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack ist erneut als einziger deutscher Profi für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres nominiert worden. Bei den Frauen können sich in Torhüterin Nadine Angerer, EM-Torschützenkönigin Inka Grings, Simone Laudehr und der dreimaligen Titelträgerin Birgit Prinz gleich vier Europameisterinnen Hoffnung auf die Kür zur Weltfußballerin machen.

Ballack ist einer von 23 Kandidaten, die in die Vorschlagsliste des Weltverbandes Fifa aufgenommen wurden. Im Vorjahr hatte der Mittelfeldspieler vom englischen Pokalsieger FC Chelsea Platz 14 belegt.

Ribery einziger Bundesliga-Profi

Als einziger Bundesligaprofi hat es Frankreichs Offensivstar Franck Ribery vom deutschen Rekordmeister Bayern München in die Vorauswahl geschafft. In dem Portugiesen Cristiano Ronaldo und der Brasilianerin Marta sind die Titelverteidiger erneut vertreten. Europameister Spanien taucht mit sechs Akteuren auf.

Die endgültige Wahl treffen die Spielführer und Cheftrainer der Männer- und Frauennationalmannschaften. Anfang Dezember wird die Fifa die Namen der drei Spielerinnen und Spieler veröffentlichen, die die meisten Stimmen erhalten haben. Die Sieger werden dann am 21. Dezember 2009 bei der 19. Fifa World Player Gala im Kongresshaus in Zürich verkündet.

Die nominierten 23 Männer und zehn Frauen:

Männer: Michael Ballack (Deutschland), Gianluigi Buffon (Italien), Iker Casillas (Spanien), Cristiano Ronaldo (Portugal), Diego (Brasilien), Didier Drogba (Elfenbeinküste), Michael Essien (Ghana), Samuel Eto'o (Kamerun), Steven Gerrard (England), Thierry Henry (Frankreich), Zlatan Ibrahimovic (Schweden), Andres Iniesta (Spanien), Kaka (Brasilien), Frank Lampard (England), Luis Fabiano (Brasilien), Lionel Messi (Argentinien), Carles Puyol (Spanien), Franck Ribery (Frankreich), Wayne Rooney (England), John Terry (England), Fernando Torres, David Villa und Xavi (alle Spanien).

Frauen: Nadine Angerer (Deutschland), Sonia Bompastor (Frankreich), Cristiane (Brasilien), Inka Grings (Deutschland), Mana Iwabuchi (Japan), Simone Laudehr (Deutschland), Marta (Brasilien), Birgit Prinz (Deutschland), Kelly Smith (England) und Abby Wambach (USA).

© SID

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