Fußball Champions-League
Barcelona und Rom machen alles klar

Ein 2:2-Remis bei Olympique Lyon reichte dem FC Barcelona, um bereits nach dem fünften Spieltag das Achtelfinale der Champions League zu erreichen. Das schafften auch der AS Rom, Inter Mailand und der FC Sevilla.

Das Achtelfinale der Champions League nimmt immer klarere Konturen an. Nach den englischen Vertretern FC Arsenal und Manchester United haben am fünften Spieltag der Gruppenphase auch die europäischen Spitzenklubs FC Barcelona, FC Sevilla, Inter Mailand und AS Rom die vorzeitige Qualifikation geschafft. Dabei machte "Barca" (elf Punkte) am Dienstagabend durch ein 2:2 (1:1) bei Olympique Lyon zugleich ebenso den Sieg in der Gruppe E perfekt wie Inter (zwölf) in der Gruppe G nach dem 3:0 (0:0) gegen Fenerbahce Istanbul und "Manu", das in der Gruppe F nach dem 2:1 (0:1) gegen Sporting Lissabon als einziges Team die Optimal-Ausbeute von 15 Punkten vorweisen kann.

Der AS Rom ist nach dem klaren 4:1 (3:0) bei Dynamo Kiew mit nunmehr zehn Punkten nicht mehr vom zweiten Rang der Gruppe F zu verdrängen, Sevilla (zwölf) übernahm durch den 3:1 (2:1)-Sieg gegen den FC Arsenal (zehn) in der Gruppe H sogar die Tabellenspitze (zwölf). Für das Team von Arsene Wenger, der den deutschen Nationaltorhüter Jens Lehmann erwartungsgemäß wieder auf der Bank sitzen ließ, war es die erste Pflichtspielniederlage der Saison.

Eindhoven bleibt im Rennen

Die Glasgow Rangers (sieben) benötigen nach dem 2:3 (1:1) beim VfB Stuttgart im letzten Spiel gegen Lyon ein Unentschieden für das Weiterkommen. Das Hinspiel in Frankreich hatten die Schotten mit 3:0 gewonnen. Slavia Prag sicherte sich mit einem 1:1 (0:1) bei Steaua Bukarest die Teilnahme am Uefa-Cup.

Seine Chancen auf das Achtelfinale wahrte im ersten Spiel am Dienstag der PSV Eindhoven. Der niederländische Meister gewann durch das Tor von Jefferson Farfan (39.) mit 1:0 bei Zska Moskau und liegt mit sieben Punkten nur einen Zähler hinter dem Zweiten Fenerbahce. Im letzten Spiel trifft der PSV auf Inter, Fener auf Moskau.

Im Stade Gerland in Lyon gingen die Gäste aus Barcelona nach nur drei Minuten durch Andres Iniesta in Führung. Doch wenig später glich Juninho aus, die Freistoß-Flanke des Brasilianers flog direkt ins Tor. In Durchgang zwei brachte Lionel Messi die Gäste durch einen verwandelten Foulelfmeter wieder in Führung (58.), "Barca"-Trainer Frank Rijkaard sah dies bereits von der Tribüne aus: Er war in der 45. Minute von Schiedsrichter Stefano Farina auf die Tribüne verwiesen worden. Erneut Juninho sorgte ebenfalls per Foulelfmeter für den Ausgleich (80.).

Rom macht schon vor der Pause alles klar

Der AS Rom machte den Achtelfinal-Einzug bereits in der ersten Hälfte perfekt. Und wieder leitete der italienische Nationalspieler Christian Panucci den Sieg ein, diesmal allerdings schon nach vier Minuten. In Schottland und zuletzt in der Liga beim FC Genua traf er jeweils in der Nachspielzeit. Ludovic Giuly (32.) und Mirko Vucinic (36.) sorgten für die Vorentscheidung in der Begegnung, die vom deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) geleitet wurde. Den vierten Treffer der Gäste erzielte erneut Vucinic (78.).

Uefa-Cup-Sieger Sevilla geriet gegen Arsenal durch das Tor von Eduardo (11.) in Rückstand. Doch Seydou Keita (24.) und Luis Fabiano (34.) drehten vor der Pause nicht nur den Spieß um, sondern erzielten auch die ersten Gegentore gegen den 13-maligen englischen Meister im laufenden Wettbewerb. Die Entscheidung besorgte Frederic Kanoute per Strafstoß (89.).

In der Gruppe G machte Inter Mailand das Weiterkommen und zugleich den Gruppensieg gegen Fenerbahce perfekt. Julio Cruz (55.), Zlatan Ibrahimovic (66.) und Luis Antonio Jimenez (90.) trafen.

© SID

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