Fußball Champions-League
Bayern zieht Berufung in "Pinkelaffäre" zurück

Weil dem Klub die konzentrierte Vorbereitung auf das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League beim AC Mailand wichtiger ist, zieht Bayern München in der "Pinkelaffäre" um Torwart Oliver Kahn die Berufung zurück.

Vier Tage vor der geplanten Anhörung von Torhüter Oliver Kahn bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) wegen der sogenannten "Pinkel-Affäre" hat Bayern München seinen Einspruch gegen die Sperre seines Keepers für das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim AC Mailand überraschend zurückgezogen. Das gab der Rekordmeister am Donnerstagnachmittag in einer Pressemitteilung bekannt. Die Sperre Kahns bleibt somit bestehen.

"Der Vorstand der FC Bayern München AG und Torhüter Oliver Kahn haben entschieden, die Berufung zurückzunehmen", hieß es in dem Schreiben. Die Uefa hatte Kahn für die Partie am kommenden Dienstag gesperrt, nachdem der Torwart nach dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (2:1) ausfallend geworden war. Zudem war Kahn zu einer Geldstrafe von 13 339 Euro belegt worden. Der Einspruch der Bayern folgte nur wenige Tage nach dem Urteil.

Kahn sollte am Montag, einen Tag vor der Partie in Mailand, zur Berufungsverhandlung bei der Uefa ins Schweizer Nyon reisen. Mit ihrem Rückzieher wollten die "vor den wichtigen Spielen am Samstag gegen Schalke 04 und am Dienstag beim AC Mailand für eine klare Situation sorgen und damit der Mannschaft eine konzentrierte Vorbereitung auf die beiden Spiele ermöglichen", hieß es in der Erklärung des Vereins.

© SID

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