Fußball Champions-League
Bremen ringt Chelsea nieder

Der SV Werder Bremen auf Europas Fußballbühne – das verspricht immer beste Fußballunterhaltung. Das war auch am fünften Spieltag der Champions League gegen das Starensemble des FC Chelsea so. Nach einem verdienten 1:0 (1:0)-Sieg gegen den haushohen Favoriten durch einen Kopfballtreffer von Per Mertesacker in der 27. Minute steht den Hanseaten in der Königsklasse die Tür zum Achtelfinale ganz weit offen. Nach der mitreißenden Energieleistung gegen die Londoner um den blassen Michael Ballack fehlt den Hanseaten jetzt nur noch ein Punkt zur Sensation.

HB BREMEN. Damit kommt es am letzten Vorrunden-Spieltag am 5. Dezember zum „Finale“ beim Titelverteidiger FC Barcelona. Den Bremern genügt dabei ein Remis, um die Überraschung in der „Todesgruppe“ zu schaffen und in der Königsklasse zu bleiben. Der englische Meister hat dagegen trotz der Niederlage bereits vor dem sechsten und letzten Vorrundenspieltag die Runde der letzten 16 Mannschaften erreicht.

„Wir haben uns wahnsinnig hohe Ziele gesetzt. Jetzt fehlt nur noch das i-Tüpfelchen. Großes Kompliment an die Mannschaft, große Klasse“, lobte Werder-Trainer Thomas Schaaf. „Wir haben nicht viel zugelassen.“ Geburtstagskind Torsten Frings, der 30 Jahre alt wurde, war ebenfalls rundum zufrieden: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben Chelsea sofort unter Druck gesetzt. Der Sieg ist verdient. Wir waren immer überzeugt, das Spiel zu gewinnen.“

Geburtstagskind Frings bereitet Siegtreffer vor

Vor 36 908 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion leitete ausgerechnet Geburtstagskind Torsten Frings in der 27. Minute den Treffer des Tages ein. Nach einem Eckball des seit Mittwoch 30 Jahre alten Nationalspielers stieg Mertesacker am höchsten und ließ Torhüter Carlo Cudicini mit einem wuchtigen Kopfstoß keine Abwehrmöglichkeit. Der schlecht postierte Ballack, der in der 77. Minute leicht angeschlagen ausgewechselt wurde, sah beim Werder-Treffer nicht gut aus.

Die bis dahin erstaunlich defensiven Gäste erhöhten in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit den Druck, konnten den Ausgleich jedoch nicht erzwingen. Auch nach dem Seitenwechsel hatte nun das Team von Coach Jose Mourinho mehr vom Spiel, dennoch war am Ende der erste Erfolg der Norddeutschen über ein englisches Team überhaupt alles andere als unverdient.

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