Fußball Champions-League
Bremer Samba gegen Sofia

Werder Bremen hat mit seinem ersten Sieg in der diesjährigen Champions League die Chance auf das Achtelfinale gewahrt. Die Hanseaten bezwangen Lewski Sofia mit 2:0 (1:0) und festigten damit den dritten Platz in der Gruppe A hinter dem FC Chelsea und dem FC Barcelona. Der Brasilianer Naldo mit einem direkt verwandelten Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.) und Spielmacher Diego mit dem späten 2:0 (74.) sorgten für den glanzlosen aber hochverdienten Erfolg des Bundesliga-Tabellenführers.

BREMEN. Vor 36 246 Zuschauern im Weserstadion hatten die Gastgeber im ersten Durchgang zunächst viel Mühe, mit ihrem Offensivspiel zu zählbaren Chancen zu kommen. Die beste Gelegenheit hatte noch Nationalstürmer Miroslav Klose, der nach einem schönen Anspiel von Aaron Hunt aus spitzem Winkel über das Tor schoss (4.). Nach viel Leerlauf in der Folgezeit ermöglichte erst ein schwerer Abspielfehler des ehemaligen Bundesliga-Spielers Daniel Borimirow die nächste gute Torchance für Werder. Doch der Schuss von Christian Schulz aus 20 Metern ging hauchdünn am Gehäuse der Bulgaren vorbei (24.).

Erst kurz vor der Pause drehten die Gastgeber noch einmal auf und hätten eigentlich schon durch Hunt in Führung gehen müssen. Nach einem starken Zuspiel von Klose kam der U21-Nationalspieler am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, traf jedoch nur Lewski-Torwart Georgi Petkow (44.). Besser machte es zwei Minuten später Naldo mit einem Freistoß aus 22 Metern, der abgefälscht durch die Mauer vom Innenpfosten den Weg ins Tor fand. Petkow war dabei die Sicht versperrt.

Sofia beschränkt sich auf die Defensive

Sofia hatte sich bis dahin fast nur auf die Defensive beschränkt. Der einzige gefährliche Schuss in Richtung Bremer Tor von Christo Jowow (26.) ging neben das Gehäuse, so dass Werder-Torwart Tim Wiese nicht eingreifen musste. Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste den Druck nicht wesentlich erhöhen, obwohl die erste Chance des zweiten Durchgangs auf ihr Konto ging. Doch auch der Schuss von Valeri Domowschijski ging knapp neben das Tor.

Werder-Coach Thomas Schaaf hatte in der Halbzeitpause auf das Abwehrbollwerk des bulgarischen Meisters reagiert und in Ivan Klasnic einen weiteren Stürmer für Abwehrspieler Pierre Wome gebracht. Der Kroate, der in dieser Saison bislang nur einmal im Pokal für Werder getroffen hatte, kam in der 52. Minute zu seiner ersten Chance, als er plötzlich frei vor Petkow auftauchte. Doch sein Versuch, den Schlussmann zu umspielen, scheiterte kläglich. Nicht besser machte es fünf Minuten später Hunt, der freistehend über das Tor schoss. Erst ein Alleingang von Diego sorgte schließlich für die endgültige Entscheidung.

© SID

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