Fußball Champions-League: Britische Teams wollen Favoritenrolle untermauern

Fußball Champions-League
Britische Teams wollen Favoritenrolle untermauern

Drei der fünf im Wettbewerb befindlichen britischen Teams greifen heute ins Achtelfinale der Champions League ein. Dabei geht es für Arsenal, "Manu" und Celtic Glasgow darum, sich eine gute Ausgangslage zu verschaffen.

Noch fünf britische Teams sind im Kampf um den Titel in der Champions League im Rennen. Für Sir Alex Ferguson, Trainerlegende von Manchester United, steht deswegen bereits vorher fest: "Es wird auf jeden Fall ein britisches Team im Champions-League-Finale stehen." Vier Mannschaften aus England sowie der schottische Klub Celtic Glasgow - "Rule Britannia". Celtic, Manchester und Vorjahresfinalist Arsenal London bestreiten heute ihre Achtelfinal-Hinspiele, der FC Chelsea und der FC Liverpool folgen am Mittwoch.

Dabei gehen Arsenal gegen den PSV Eindhoven und "Manu" gegen OSC Lille als Favoriten in die Begegnungen. Glasgow ist gegen den AC Mailand sicher Außenseiter, aber eine Überraschung scheint zumindest im Hinspiel im Celtic Park möglich. "Die Atmosphäre in unserem Stadion ist bei Europacup-Nächten elektrisierend", meint Celtic-Stürmer Jan Vennegor of Hesselink: "Wenn wir als Team zusammenspielen, können wir Großes erreichen."

Zumal Gegner Milan zuletzt schwächelte. In der Meisterschaft sind die "Rossoneri" mit 30 Punkten Rückstand auf den Lokalrivalen Inter abgeschlagen, das Hauptziel ist deshalb der siebte Champions-League-Titel. "Ich kann das nicht versprechen, aber wir werden alles dafür tun", sagt Trainer Carlos Ancelotti.

Angriffssorgen beim AC Mailand

Allerdings plagen ihn Sorgen vor dem Match in Glasgow. Die Abwehr schwächelte beim glücklichen 4:3-Sieg gegen den AC Siena, und im Angriff fehlen in Schottland der verletzte Filippo Inzaghi und der nicht spielberechtigte Neuzugang Ronaldo. Der von Real Madrid abgeschobene Brasilianer erzielte in Siena die ersten beiden Tore für seinen neuen Verein.

"Schade dass er nicht dabei ist", meinte Ancelotti, der gegen Glasgow wieder "Oldie" Paolo Maldini und Massimo Oddo aufbietet, um seinem Team mehr Stabilität zu verleihen. Drei Gegentore kassierte Milan durch völlige Unordnung in der Abwehr. "In der Champions League dürfen wir uns solche Fehler nicht erlauben", sagte Ancelotti.

Arsenal und Manchester leiden vor ihren Auswärtsspielen vor allem unter dem großen Termindruck. Am Wochenende waren beide Teams noch im englischen Pokalwettbewerb im Einsatz. Die Trainer haben deshalb einige Spieler für die Champions League geschont. So durfte der deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann am Samstag beim 0:0 gegen die Blackburn Rovers wie meist im FA-Cup pausieren.

Arsenal vor dem 43. Pflichtspiel in dieser Saison

Die Nordlondoner bestritten da bereits ihr 43. Pflichtspiel in dieser Saison. Dennoch ist der Klub in 2007 noch ungeschlagen. "Es ist ein Problem, dass so viele Spiele anstehen", meint Coach Arsene Wenger, "aber wir haben einen großen Kader und sollten damit klarkommen." Für den Elsässer ist die Finalniederlage im Vorjahr gegen den FC Barcelona noch immer ein Stachel im Fleisch: "Wir wollen in jeden Wettbewerb weit kommen, aber wenn ich einen Titel wählen müsste, wäre es die Champions League."

Kollege Ferguson war vor allem auf das TV sauer, das dafür sorgte, dass seine Mannschaft erst um 18.25 Uhr MEZ am Samstag ihr Pokalspiel gegen den FC Reading bestreiten konnte. "Man erwartet von uns, dass wir in Europa erfolgreich sind", meinte der Schotte, "aber wir bekommen keine faire Chance."

© SID

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