Fußball Champions League
Das Fußball-Mutterland erobert den Kontinent

Das Fußball-Mutterland erobert den Kontinent und die Konkurrenz verneigt sich voller Hochachtung. „Europa spricht englisch“, hieß es in großen Lettern auf der Titelseite der französischen Sportzeitung „L'Équipe“.

dpa FRANKFURT/MAIN. „Der englische Fußball dominiert in Europa“, schrieb die spanische Zeitung „El País“. Gründe für die Lobeshymnen waren die an Perfektion grenzende Lehrstunde beim 7:1-Erfolg von Manchester United gegen den AS Rom und der trotz Last-Minute-Tor höchst verdiente 2:1-Sieg von Michael Ballack und dem FC Chelsea beim FC Valencia in den Rückspielen des Champions-League-Viertelfinals.

„Die Tatsache, dass drei englische Clubs im Halbfinale der Champions League stehen, macht unsere Liga wohl zur besten Europas“, sagte ein stolzer Ferguson, überzeugt davon, dass der FC Liverpool nach dem 3:0 Hinspielsieg beim PSV Eindhoven den englischen Triumph perfekt machen würde. Drei Mannschaften aus einer Nation in der Runde der besten vier - das hatte es zuletzt 2003 mit den drei italienischen Vertretern Juventus Turin, Inter und dem späteren Gewinner AC Mailand neben dem königlichen spanischen Club Real Madrid gegeben.

Diesmal aber demütigte der englische Vereinsfußball die Italiener. „So ist noch nie ein italienisches Team in der Champions League geschlagen worden“, schrieb die „Gazzetta dello Sport“. „Das war ein bitterer Abend. Es ist alles um uns herum zusammengebrochen und wir haben nichts mehr verstanden“, meinte Roms fassungsloser Kapitän Francesco Totti. Carrick (12./60.), Smith (17.), Rooney (19.), Ronaldo (44./49.) und Evra (81.) besiegelten mit ihren Traumtoren den höchsten Europacup-Sieg von Gegner Manchester seit 39 Jahren. Zum ersten Mal seit fünf Jahren zog Manu, das 1999 in einem denkwürdigen Endspiel Bayern München bezwungen hatte, wieder in das Halbfinale ein.

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