Fußball Champions-League
Eindhoven schlägt Arsenal - Manu-Sieg dank Giggs

Wie Bayern München muss auch der deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann in der Champions League um den Einzug ins Viertelfinale zittern. Der Schlussmann kassierte mit Vorjahresfinalist Arsenal London im Achtelfinal-Hinspiel beim niederländischen Champion PSV Eindhoven mit 0:1 (0:0) die erste Niederlage im laufenden Kalenderjahr und benötigt nun im Rückspiel am 7. März (Mittwoch) vor heimischer Kulisse einen Erfolg mit zwei Toren Unterschied zum erneuten Sprung in die Runde der besten Acht.

Im Gegensatz zu den Gunners verschaffte sich Manchester United durch das 1:0 (0:0) beim OSC Lille eine hervorragende Ausgangsposition, während Celtic Glasgow und der AC Mailand sich torlos trennten.

PSV-Siegtor durch Edison Mendez

Lehmann und Arsenal müssen sich im zweiten Duell mit dem PSV gehörig steigern. Für die Entscheidung zugunsten des früheren Europacup-Gewinners vor heimischer Kulisse sorgte Mittelfeldspieler Edison Mendez (Ekuador) mit seinem "goldenen Tor" 16 Minuten nach der Pause. In Eindhovens Team kam Sun Xiang als erster Chinese in der Champions League zum Einsatz.

In Glasgow kam Milan dem angestrebten Champions-League-Triumph Nummer sieben nur einen kleinen Schritt näher. Das tückische Resultat dämpfte die Freude von Jubilar Paolo Maldini über seinen 100. Einsatz in der Königsklasse spürbar. Der 38-Jährige rückte als erst fünfter Profi in den 100er-Klub der Champions League auf.

Rekordspieler in der Beletage des europäischen Fußballs ist Real Madrids Kapitän Raul mit 107 Einsätzen und damit einer Partie mehr als sein Klubkollege Roberto Carlos. Auch auf Platz drei folgt in David Beckham mit 103 Partien ein weiterer Real-Star vor Münchens Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn (101).

Manu-Anhänger randalierten in Lille

Die Hoffnungen der britischen Fans auf eine möglichst große Anzahl von Vereinen von der Insel im Viertelfinale nährte nur Manchester. Das Siegtor für den Titelgewinner von 1999 erzielte Altstar Ryan Giggs sieben Minuten vor dem Abpfiff. Während der Partie sorgten englische Fans auf den Rängen für Krawalle, so dass die französische Polizei mit Tränengas gegen die Hooligans vorgehen musste.

Die zweite Hälfte des Achtelfinales findet am Mittwoch statt. Dabei treffen Titelverteidiger FC Barcelona und sein englischer Vorgänger FC Liverpool, der FC Porto und Premier-League-Champion FC Chelsea mit dem deutschen Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack, der AS Rom und Olympique Lyon sowie Inter Mailand und der FC Valencia aufeinander. Bundesliga-Vizemeister Werder Bremen sowie der Hamburger SV hatten in der Gruppenphase die Runde der besten 16 verpasst.

© SID

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