Fußball Champions-League
„Gunners“ gegen ManU in der Tor-Pflicht

Der FC Arsenal muss im Halbfinal-Rückspiel der Champions League heute ein 0:1 aufholen - eine hohe Hürde, denn die "Gunners" müssen gegen Titelverteidiger Manchester United ran.

Sir Alex Ferguson richtet sich beim zweiten Teil der "Battle of Britain" auf einen Kampf bis zum gnadenlosen Ende ein, Widersacher Arsene Wenger peilt eine Entscheidung in der regulären Spielzeit an. Beim Halbfinal-Rückspiel in der Champions League heute (20.45 Uhr/live bei Premiere) im englischen Prestigeduell zwischen dem FC Arsenal und Manchester United sind Emotionen und Hochspannung garantiert. Arsenal will den Traum vom ersten Triumph in Europas "Königsklasse" wahren, "Manu" kämpft gegen den Titel-Fluch.

Die Vorzeichen für Manchester sind gut, den Titel als erstes Team erfolgreich zu verteidigen. Mit einem 1:0 aus dem Hinspiel reisen die "Red Devils" ins Emirates-Stadion, zudem hat der Spitzenreiter der Premier League seit 24 Spielen in Europa nicht mehr verloren. Doch Teamchef Ferguson sprach trotzdem eine Warnung aus: "Auf diesem Niveau liegt nicht viel zwischen den Mannschaften. Es könnte auch zu einem Elfmeterschießen kommen."

Ferdinand meldet sich bei "Manu" fit

Das will sich das Starensemble um Portugals Weltfußballer Cristiano Ronaldo aber möglichst ersparen. "Wir fahren nicht nach London, um den Vorsprung zu verteidigen. Wir sind immer und überall in der Lage, ein Tor zu erzielen und zu gewinnen", sagte Cristiano Ronaldo in gewohnt selbstbewusster Manier.

Ferguson sorgte vor dem Dauerduell der englischen Topklubs mit einem "Liebesbekenntnis" für seine Profis für Schlagzeilen. "Ich liebe meine Spieler. Sie sind für mich wie eine große Familie", sagte der "Sir" dem Massenblatt The Sun. Umso mehr wird es dem 67 Jahre alten "Patriarchen" freuen, dass Nationalverteidiger Rio Ferdinand trotz einer Rippenprellung spielen kann.

Doch Arsenal hat das Endspiel am 27. Mai in Rom gegen den FC Barcelona oder den FC Chelsea trotz des 0:1 im Hinspiel durch das Gegentor von John O'Shea keineswegs abgehakt. "Ich bin sicher, dass wir Manu schlagen können. Uns trennen noch 90 Minuten vom Finale", erklärte Arsenals französischer Teammanager Wenger: "Wenn wir ein Tor erzielen, wird der Druck auf Manchester gewaltig sein."

Arsenal hofft auf van Persies Tore

Der Druck ist aber auch für Arsenal groß. Die Trophäe in der Champions League fehlt noch. Seit drei Jahren sind die Gunners ohne Titel. Die "Königsklasse" ist in dieser Saison die letzte Chance, um das Titel-Trauma zu beenden. Dabei hat Arsenal im Europapokal noch nie ein Duell gegen eine englische Mannschaft gewonnen.

Zudem sorgt eine mögliche Übernahmeschlacht nach dem Aufstieg von US-Milliardär Stan Kroenke zum größten Klub-Aktionär für Unruhe. Sportlich erhielt Wenger, der auf den in der Champions League nicht spielberechtigten russischen Winterneuzugang Andrej Arschawin verzichten muss, immerhin eine positive Nachricht. Robin van Persie steht nach überstandenen Leistenproblemen nach einem Monat Zwangspause vor dem Comeback.

© SID

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