Fußball Champions-League
Heldt: "Gegentore waren absolut unnötig"

Geknickt war Horst Heldt nach der 1:2-Niederlage des VfB Stuttgart bei den Glasgow Rangers. Doch der Schwaben-Manager gibt sich kämpferisch: "So was wird uns nicht noch einmal passiere."

Die Enttäuschung war groß bei Stuttgarts Manager Horst Held nach der 1:2-Niederlage bei den Glasgow Rangers zum Auftakt der Champions League. Doch der ehemalige Mittelfeldspieler der Schwaben gibt sich im Interview kämpferisch.

Frage: "Herr Heldt, der VfB Stuttgart steht trotz guten Spiels zum wiederholten Mal in dieser Saison mit leeren Händen da. Wie enttäuscht sind Sie über die 1:2-Niederlage in der Champions League bei den Glasgow Rangers?"

Horst Heldt: "Natürlich ist die Enttäuschung groß. Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren müssen. Die Gegentore waren absolut unnötig. Man hat gesehen, dass wir uns solche Fehler auf diesem Niveau nicht erlauben können. Aber ich glaube, so etwas wird uns nicht noch einmal passieren."

Frage: "Die Rangers galten von der Papierform her als schwächster Gegner in der Gruppe. Muss der VfB sein Ziel - Erreichen des Achtelfinals - bereits relativieren?"

Heldt: "Es ist völlig verfrüht, jetzt schon zu sagen, dass alles vorbei ist. Aber es ist auch klar, dass wir in den nächsten Spielen in jeder Beziehung eine Schippe drauflegen müssen. Gegen stärkere Gegner werden Versäumnisse noch stärker bestraft. Wir müssen eine gewisse Cleverness entwickeln, es muss einen Lernprozess geben."

Frage: "Als nächster Gegner in der Champions League wartet der FC Barcelona. Wie sehen Sie die Chance auf ein Erfolgserlebnis?"

Heldt: "Unser Team ist in der Lage, gegen Mannschaften zu punkten, die stärker sind als die Glasgow Rangers. Aber wir müssen eben auch auswärts punkten. Ich hoffe, dass wir aus den Fehlern von Glasgow lernen."

Frage: "Am Samstag steht mit der Bundesligapartie bei Werder Bremen bereits die nächste Bewährungsprobe an. Wie schwer wird es sein, die momentane Enttäuschung abzulegen?"

Heldt: "Das wird die Kunst sein. Die volle Konzentration muss jetzt erst einmal wieder der Bundesliga gelten. Alles andere hilft nichts. Das ist die Herausforderung."

© SID

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