Fußball Champions-League
Hildebrand übersteht mit Valencia die Quali

Timo Hildebrand hat beim FC Valencia ein erstes Erfolgserlebnis verbucht. Der Torwart stand in der Champions-League-Quali erstmals im Tor der Spanier und zog nach einem 2:1 über IF Elfsborg in die "Königsklasse" ein.

Der deutsche Nationaltorhüter Timo Hildebrand hat mit dem FC Valencia den Sprung in die Gruppenphase der Champions League geschafft. Die Spanier kamen nach einem 3:0-Hinspielerfolg beim schwedischen Vertreter IF Elfsborg zu einem 2:1 - und der Ex-Stuttgarter Hildebrand hatte dabei erstmals in einem Pflichtspiel den Vorzug vor dem früheren spanischen Nationaltorhüter Santiago Canizares erhalten.

Jubeln, wenn auch nur von der Bank aus, durfte auch der frühere Leverkusener Bundesliga-Keeper Jörg Butt, der mit Benfica Lissabon durch ein 1:0 beim FC Kopenhagen nach dem 2:1-Hinspielerfolg ebenfalls weiterkam.

Der Klub der deutschen Nummer eins im Tor, Jens Lehmanns FC Arsenal, hat ebenfalls die Qualifikation gemeistert. Lehmann, der sich beim 2:1-Länderspieltriumph in Wembley leicht verletzt hatte, erlebte den 3:0-Erfolg seiner "Gunners" gegen Sparta Prag von der Tribüne aus.

Dagegen müssen die Rekordmeister aus Belgien und den Niederlanden den Gang in Uefa-Cup antreten. Der sechsmalige Europacupsieger Ajax Amsterdam kam nach der 0:1-Heimniederlage gegen Slavia Prag im Rückspiel in Prag nicht über ein 1:1 hinaus. Anderlecht verlor nach dem 0:1 im Hinspiel auch zu Hause gegen Fenerbahce Istanbul 0:2. Als zweite Mannschaft aus der Bosporus-Metropole kam auch Besiktas Istanbul durch einen 2:0-Sieg gegen den FC Zürich weiter. Red Bull Salzburg scheiterte mit einem 1:3 beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk kurz vor dem großen Ziel.

Die finanziell lukrative Qualifikation schafften am Mittwoch auch Dynamo Kiew (3:0 gegen FK Sarajevo) und Steaua Bukarest (2:0 gegen Bate Borisow/Weißrussland). Am Dienstag hatten sich Vorjahresfinalist FC Liverpool (4:0 gegen FC Toulouse), die Glasgow Rangers (0:0) bei Roter Stern Belgrad sowie Lazio Rom (3:1 bei Dinamo Bukarest) durchgesetzt. Die Partie zwischen AEK Athen und Uefa-Cup-Sieger FC Sevilla (Hinspiel 0:2) wurde wegen des Todes von Sevillas Antonio Puerta auf den kommenden Montag verschoeben.

© SID

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