Fußball Champions-League
Kein Doping-Verfahren gegen Cannavaro

Der Chefermittler im Doping-Fall Fabio Cannavaro hat verkündet, von einem Verfahren abzusehen. Der ehemalige Weltfußballer war positiv auf Cortison getestet worden.

Fabio Cannavaro kann aufatmen: Der Chefermittler des italienischen Nationalen Olympischen Komitees Coni, Ettore Torri, hat sich gegen ein Doping-Verfahren gegen den Kapitän der italienischen Nationalmannschaft ausgesprochen und eine entsprechenden Anfrage beim nationalen Anti-Doping-Tribunal gestellt.

Der frühere Weltfußballer war am 29. August nach einem Serie-A-Spiel mit Juventus Turin positiv auf Cortison getestet worden. Er begründete den Befund mit einem Wespenstich zwei Tage zuvor, der mit einem cortisonhaltigen Medikament behandelt wurde. Cannavaro reagierte mit Erleichterung: "Ich hatte nie Zweifel, dass es so kommen würde und bin enttäuscht, dass so ein Vorfall solch einen Aufruhr verursacht hat."

Weitere Ermittlungen gegen Juventus Turin möglich

Torri behielt sich allerdings weitere Ermittlungen gegen die Verantwortlichen bei Juventus vor. Der italienische Rekordmeister hatte den Doping-Fahndern die Einnahme des Mittels in einem medizinischen Notfall gemeldet, dabei aber unvollständige Unterlagen eingereicht. Somit lag vor dem positiven Dopingbefund keine Ausnahmegenehmigung vor.

Cannavaro ist für das WM-Qualifikationsspiel der Weltmeister gegen Irland am Samstagabend gesperrt, kann aber voraussichtlich beim Match gegen Zypern am Mittwoch wieder für die "Azzurri" auflaufen.

© SID

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