Fußball Champions-League
Lehmann will mit Arsenal gegen Milan vorlegen

Arsenal London will heute im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Milan vorlegen. Dabei hat Trainer Wenger zwischen den Pfosten die Qual der Wahl, Milan dagegen Sorgen.

Im Duell mit Titelverteidiger AC Mailand droht Jens Lehmann wohl wieder die Ersatzbank. Nach zuletzt drei Spielen in der Startformation von Arsenal London muss Deutschlands Nationaltorhüter ausgerechnet im Achtelfinale der Champions League heute Abend (20.45 Uhr/live bei Sat.1 und Premiere) gegen seinen Ex-Klub wohl erneut mit der Reservistenrolle Vorlieb nehmen. Sein Konkurrent Manuel Almunia steht nach überstandener Daumenblessur sowie auskurierter Grippe vor dem Comeback und wird von Teammanager Arsene Wenger wohl wieder den Vorzug erhalten.

Arsenal will FA-Cup-Schmach vergessen machen

Doch der Coach des Premier-League-Tabellenführers hat nach der herben 0:4-Pleite gegen Manchester United am vergangenen Wochenende im FA-Cup eigentlich ganz andere Sorgen. "Wir müssen nach dieser Enttäuschung schnell Wiedergutmachung betreiben und haben keine Zeit, um jetzt die Köpfe hängen zu lassen", meint Wenger und erhält sogar Unterstützung von Englands neuem Nationaltrainer Fabio Capello, der den Gegner aus Mailand 1994 selbst als Coach zum Champions-League-Triumph geführt hatte.

"Schon nach der Auslosung war mir klar, dass Milan keinen schwierigeren Gegner hätte bekommen können. Arsenal ist eine von Europas Top-Mannschaften. Um dort zu bestehen, muss Milan an seine Grenzen gehen", erklärt der Italiener. Zumal die Londoner in der Startelf wieder auf ihren in glänzender Form befindlichen Torjäger Emmanuel Adebayor zurückgreifen werden. Gegen "Manu" wurde der Stürmer zunächst geschont und kam nur zu einem kurzen Einsatz.

Milan mit Sorgen zwischen den Pfosten

Die zuletzt in sechs Partien in Folge ungeschlagenen Mailänder reisen derweil mit erheblichen Torwartproblemen zum Spiel auf die britische Insel. Stammkeeper Dida fällt mit Rückenproblemen aus, Ersatzmann Zeljko Kalac ist mit einem ausgekugelten Finger angeschlagen. Der dritte Mann, Valerio Fiori, bestritt in den vergangenen acht Jahren nur ein Pflichtspiel. Dafür steht Stürmer Alexandre Pato nach überstandener Knöchelverletzung wieder zur Verfügung und vor seinem Champions-League-Debüt.

Wie es zu einem guten Ergebnis gegen Arsenal reichen kann, hat Manchester am vergangenen Wochenende vorgemacht. Nun tritt United in der "Königsklasse" beim zuletzt strauchelnden französischen Meister Olympique Lyon an und strotzt vor Selbstvertrauen. "Wir sind bereit und müssen uns vor niemandem fürchten. Wir spielen auf dem nötigen Niveau, um den Titel zu gewinnen", tönt Angreifer Carlos Tevez.

"Barca" und Sevilla mit Favoritenbürde

Die spanischen Top-Klubs FC Barcelona und FC Sevilla gehen derweil als große Favoriten in ihre Gastspiele beim schottischen Champion Celtic Glasgow und beim türkischen Meister Fenerbahce Istanbul. "Wir können Barcelona Probleme bereiten. Meine Spieler dürfen einfach keine Angst haben", appelliert Celtic-Coach Gordon Strachan.

Glasgow muss zwar auf den gesperrten Andreas Hinkel verzichten, verlor vor heimischen Publikum bisher aber nur eine Partie in der Champions League - 2004 gegen "Barca". Die Katalanen können derweil wieder auf ihren genesenen Topstürmer Samuel Eto'o zurückgreifen.

© SID

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