Fußball Champions-League
Losglück für deutsche Klubs

Bayern, Wolfsburg und Stuttgart treffen in der Champions-League-Gruppenphase auf reizvolle, aber machbare Gegner. Die Münchener spielen gegen "Juve", die "Wölfe" gegen "Manutd".

Bayern München, dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart war bei der Auslosung zur Champions League in Monaco die Glücksgöttin Fortuna hold. Zwar erwischte das deutsche Trio mit Juventus Turin (FC Bayern), Manchester United (VfL Wolfsburg) und dem FC Sevilla (VfB Stuttgart) namhafte Gegner, Gruppenplatz zwei und der Einzug ins Achtelfinale ist aber für alle Teams in Reichweite. Einnahmen von rund 20 Mill. Euro sind jedem Verein in der am 15. und 16. September beginnenden Gruppenphase schon jetzt sicher.

Der FC Bayern trifft nach dem schwächsten Saisonstart seit 43 Jahren im Pool A auf Juventus Turin mit dem Ex-Bremer Diego, Girondins Bordeaux und Maccabi Haifa/Isreal und hat damit aus deutscher Sicht noch die schwerste Gruppe erwischt. Start ist am 15. September mit einem Auswärtsspiel bei Nobody Haifa, der immerhin Red Bull Salzburg ausgeschaltet hatte. Gegen Bordeaux hatte der deutsche Rekordmeister mit Teamchef Franz Beckenbauer 1996 das Finale des Uefa-Cups gewonnen.

"Wir haben es mit schönen Brocken zu tun. Das ist sicher eine schwierige Gruppe, wo jeder den anderen schlagen kann", sagte Manager Uli Hoeneß. Stürmer Luca Toni freute sich vor allem auf die Spiele gegen Turin. "Juve ist sicher stark, da werde ich auch viele Freunde treffen. Aber wir sind Bayern München, wir wollen weiterkommen", meinte der Weltmeister von 2006. Kapitän Mark van Bommel sprach von "keiner einfachen Gruppe". Immerhin wird aber wohl der für angeblich 25 Mill. Euro verpflichtete Offensivstar Arjen Robben (Real Madrid) an Bord sein, der am Freitag in München vorgestellt werden soll.

Keine Todesgruppen für Wolfsburg und Stuttgart

Der deutsche Meister Wolfsburg bekommt es bei seiner Premiere in der Königsklasse in Gruppe B mit dem Champions-League-Finalisten Manchester United, dem Zska Moskau und Besiktas Istanbul mit dem deutschen Mittelfeldspieler Fabian Ernst zu tun. Eine sogenannte Todesgruppe blieb dem Team von Armin Veh damit genauso erspart wie seinem ehemaligen Verein VfB Stuttgart. Die Schwaben treffen in Gruppe G auf den FC Sevilla, die Glasgow Rangers und Unirea Urziceni aus Rumänien.

"Wir wollen eine gute Rolle spielen und haben natürlich das Ziel, das Achtelfinale zu erreichen", sagte Stuttgarts Manager Horst Heldt. Teamchef Markus Babbel, der sich nach dem Triumph im Playoff-Spiel gegen den FC Timisoara drei rumänische Gegner gewünscht hatte und immerhin einen bekam, ergänzte: "Wir haben Respekt, aber keine Angst vor den Gegnern und werden alles daran setzen, in der Champions League zu überwintern."

Veh will "mit aller Macht" in die nächste Runde

Veh zeigte sich ebenso optimistisch: "Wir werden mit aller Macht versuchen, in die nächste Runde zu kommen. Ich bin auch sicher, dass sich niemand von den Anderen den VfL Wolfsburg als Gegner gewünscht hat."

Gruppenplatz zwei ist Pflicht, um ins Achtelfinale einzuziehen und in der Königsklasse zu überwintern. Der Gruppendritte darf zumindest in der Europa League weiterspielen. Ein Sieg in der Gruppenphase ist 800 000 Euro wert. Das große Ziel aller antretenden Teams ist das Estadio Santiago Bernabeu in Madrid, wo am 22. Mai 2010 das Endspiel stattfindet. Titelverteidiger FC Barcelona trifft in der Gruppe F auf Inter Mailand, Dynamo Kiew und Rubin Kasan.

© SID

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