Fußball Champions-League
"Manu" will Fluch von Porto besiegen

Manchester United will heute im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League als erstes englisches Team beim FC Porto gewinnen. Arsenal ist indes gegen Villarreal leicht im Vorteil.

Er kennt keine Verwandten, keine Gnade und kein Pardon: Vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Champions League heute beim FC Porto (20.45 Uhr/live bei Premiere) richtet der portugiesische Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Titelverteidiger Manchester United eine klare Kampfansage an seine Landsleute. "Wir werden gewinnen, weil wir eine bessere Mannschaft als Porto haben. Ich fühle mich gut und bin bereit", verkündete der 24-Jährige und will von der schwierigen Ausgangsposition nach dem 2:2 aus dem Hinspiel im Old Trafford nichts wissen.

Cristiano Ronaldo träumt vom Triple

Stattdessen formuliert der Stürmer, der 2003 von Portos Rivalen Sporting Lissabon nach England gewechselt war, große Ziele und träumt vom Triple: "Am Ende der Saison wollen wir die Premier League, den FA-Cup und die Champions League gewonnen haben." Die Partie am Mittwochabend soll dabei nur eine Zwischenstation sein - auch wenn es in bisher zwölf Versuchen noch keinem englischen Team gelang, in Porto zu gewinnen.

"Es wird also nicht einfach", meint "Manu"-Teammanager Sir Alex Ferguson: "Aber wir sind es gewohnt, die Ersten zu sein und müssen gewinnen. Daher werden wir die erste englische Mannschaft sein, die Porto mit einem Sieg verlässt." Allerdings wirkte die einst so sichere Abwehr des Titelverteidigers, der in der Champions League seit knapp zwei Jahren ungeschlagen ist, in den vergangenen Wochen nicht immer sattelfest. In den vergangenen vier Punktspielen gab es insgesamt neun Gegentreffer.

Umso mehr hofft Ferguson, in Porto wieder auf den zuletzt angeschlagenen Abwehrchef Rio Ferdinand setzen zu können. In der Offensive ist derweil der erst 17-jährige Federico Macheda der Mann der Stunde. Der Italiener erzielte zuletzt gegen Aston Villa und den FC Sunderland jeweils den Siegtreffer und dürfte nun auch in der Königsklasse zumindest als Joker sein Debüt geben.

"Leistung aus dem Hinspiel macht uns optimistisch"

In Porto zeigt man sich derweil vom Säbelrasseln des Gegners unbeeindruckt. "Die Leistung aus dem Hinspiel macht uns optimistisch und hat uns Selbstvertrauen gegeben", meint Trainer Jesualdo Ferreira und Mannschaftskapitän Lucho Gonzalez ergänzt: "Das 2:2 ist eine gute Ausgangsposition, aber wenn wir das Halbfinale erreichen wollen, müssen wir wachsam sein. Manchester hat große Qualitäten."

Ein wenig im Schatten des großen Rivalen "Manu" will derweil auch der FC Arsenal in die Runde der letzten Vier einziehen. Die Londoner treffen auf den FC Villarreal und haben nach dem 1:1 im Hinspiel bei den Spaniern alle Trümpfe in der Hand. "Auch wenn es uns genügen würde, werden wir nicht auf ein 0:0 spielen. Das liegt nicht in unserer Natur. Ich setze auf unsere Stärken. Wir werden gewinnen", verspricht Arsenals Teammanager Arsene Wenger, dessen Mannschaft zuletzt fünf Premier-League-Siege in Folge einfuhr.

Verletzungssorgen bei Arsenal und Villarreal

Verzichten müssen die Engländer allerdings auf die angeschlagenen Manuel Almunia, William Gallas, Johan Djourou und Gael Clichy. Doch auch bei Villarreal stehen in den spanischen Europameistern Santi Cazorla und Marcos Senna zwei Leistungsträger verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Coach Manuel Pellegrini gibt sich dennoch optimistisch: "Um den Einzug ins Halbfinale der Champions League zu spielen, dürfte für meine Spieler Motivation genug sein." Arsenal hat in der Champions League allerdings noch nie im heimischen Emirates Stadium verloren.

© SID

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