Fußball Champions-League
Mutu muss Strafe vorerst nicht zahlen

Das Schweizer Bundesgericht hat die Strafe für Angreifer Adrian Mutu, die er an seinen Ex-Klub FC Chelsea wegen Vertragsbruch zahlen soll, vorerst ausgesetzt.

Der rumänische Star Adrian Mutu muss die Rekordstrafe in Höhe von 17,17 Mill. Euro an seinen Ex-Klub FC Chelsea vorerst nicht zahlen. Das Schweizer Bundesgericht setzte ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gegen den Stürmer des italienischen Erstligisten AC Florenz aus. Dies bestätigte Mutus Berater Victor Becali dem italienischen TV Sky. -Sender

Mutu war 2004, ein Jahr nach seinem Wechsel vom AC Parma für 23 Mill. Euro zu den "Blues" in die englische Premier League, des Kokainmissbrauchs überführt, für sieben Monate gesperrt und von Chelsea gefeuert worden. Ende Juli dieses Jahres war der 30-Jährige mit seinem Einspruch vor dem CAS gegen das Urteil des Weltverbandes Fifa wegen Vertragsbruchs gescheitert. Daraufhin hatte Mutu das Schweizer Bundesgericht angerufen.

"Die Aussetzung der Sperre ist positiv für Mutu, aber auch kein Grund zu feiern. Es gibt noch viel zu tun. Der Aufschub gilt bis November. Dann könnte das Gericht weitere Unterlagen sichten und den Fall fortsetzen", erklärte Mutus Berater Becali.

© SID

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