Fußball Champions-League
OM-Präsident Diouf erhebt Rassismus-Vorwürfe

Der Präsident von Olympique Marseille, Pape Diouf, hat schwere Vorwürfe gegen Atletico-Madrid-Fans und die dortige Polizei erhoben. Die Uefa will eine Untersuchung einleiten.

Atletico Madrid sieht sich schweren Beschuldigungen ausgesetzt. Nach der 1:2-Niederlage seines Klubs im Champions-League-Spiel in der spanischen Metropole hat der Präsident des französischen Erstligisten Olympique Marseille, Pape Diouf, Vorwürfe gegen die Atletico-Anhänger und die spanische Polizei erhoben. "Wir dachten, dass Madrid eine schöne Fußball-Hauptstadt sei, aber wir wurden von inakzeptabler Gewalt überrascht", sagte Diouf.

Einige Zuschauer sollen Marseilles nigerianischen Verteidiger Taye Taiwo rassistisch beleidigt haben. Zudem warf Diouf der Polizei vor, Olympique-Anhänger gewaltsam angegriffen zu haben. Uefa-Mediendirekor William Gaillard bestätigte gegenüber der französischen Nachrichtenagentur afp, dass die Vorfälle möglicherweise von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) untersucht würden.

© SID

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