Fußball Champions-League
Porto darf doch in der "Königsklasse" spielen

Die Uefa macht einen Rückzieher und lässt den FC Porto doch in der Champions League starten. Portugals Meister war zunächst wegen möglicher Schiedsrichterbestechung bestraft worden.

Kommando zurück: Der portugiesische Meister FC Porto darf in der kommenden Saison nun doch wieder in der Champions League starten. Das gab Uefa-Mediendirektor William Gaillard am Montag bekannt. "Es wird ihnen erlaubt, in der nächsten Saison teilzunehmen", sagte Gaillard der britischen Nachrichten-Agentur Reuters.

Zuvor hatte der Berufungssenat der Europäischen Fußball-Union (Uefa) in der vergangenen Woche den Ausschluss des Klubs wegen einer möglichen Schiedsrichterbestechung in der Saison 2003/04 zunächst aufgehoben und den Fall wegen neuer Ermittlungsergebnisse und Beweise an die Kontroll- und Disziplinarkommmission zurückverwiesen.

Gegen die Bestrafung hatte der Champions-League-Sieger von 2004 Einspruch eingelegt. Zuvor hatte der nationale Liga-Verband dem Titelträger sechs Punkte abgezogen und zudem 150 000 Euro Geldstrafe verhängt.

Da Porto, das 2003/04 vom späteren Chelsea-Teammanager Jose Mourinho trainiert worden war, in der abgelaufenen Saison mit 20 Punkten Vorsprung den Meistertitel geholt hatte, hatte die Strafe keinen Einfluss auf die Abschlusstabelle.

© SID

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