Fußball Champions-League
Porto wehrt sich gegen Champions-League-Ausschluss

Der portugiesische Meister FC Porto hat Einspruch gegen den Ausschluss von der kommenden Champions-League-Saison eingelegt. Der Fall soll bereits am 13. Juni verhandelt werden.

Der portugiesische Meister FC Porto wird gegen seinen Ausschluss von der kommenden Champions-League-Saison in Berufung gehen. Dies gab die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Montag bekannt. Der Berufungssenat der Uefa wird den Einspruch schon am Freitag (13. Juni) verhandeln.

Porto war wegen Schiedsrichterbestechung in der Spielzeit 2003/2 004 bestraft worden. Zuvor hatte der nationale Liga-Verband dem Titelträger sechs Punkte abgezogen und zudem 150 000 Euro Geldstrafe verhängt.

Da Porto, das damals vom späteren Chelsea-Teammanager Jose Mourinho als Trainer trainiert worden war, in dieser Saison mit 20 Punkten Vorsprung den Meistertitel geholt hatte, hatte die Strafe keinen Einfluss auf die Abschlusstabelle. Klubpräsident Jorge da Costa wurde für zwei Jahre gesperrt.

Indes sperrte der portugiesische Verband FPF 26 Schiedsrichter, die in den Bestechungsskandal "goldene Pfeife" verwickelt waren. Die Länge der Sperren variiert von einem Jahr bis maximal neun Jahre und vier Monate. Das gab Arnaldo Marques da Silva, Chef der FPF-Disziplinarkommission, am Montag bekannt.

© SID

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