Fußball Champions-League
Potsdam und Duisburg wollen zu Hause vorlegen

Für Turbine Potsdam und den FCR Duisburg beginnt heute das Achtelfinale der Champions League. Im Hinspiel empfangen die deutschen Teams den SV Neulengbach und Fortuna Hjörring.

Titelverteidiger Turbine Potsdam und der ehemalige Uefa-Pokalsieger FCR Duisburg wollen den nächsten Schritt auf dem Weg zum Champions-League-Finale der Fußballfrauen im Mai in London machen. In den Achtelfinal-Hinspielen genießen die beiden deutschen Vertreter heute Heimrecht: Der deutsche Meister empfängt den österreichischen Titelträger SV Neulengbach (14.00 Uhr) in Potsdam, die Pokalsiegerinnen aus Duisburg bekommen es mit dem dänischen Meister Fortuna Hjörring (14.30 Uhr/Eurosport live) zu tun.

Die Turbinen, die am Wochenende in der Liga die Herbstmeisterschaft feierten, gehen gegen die Österreicherinnen als klarer Favorit in die Partie. "Das wollen wir nicht abstreiten, aber wir nehmen den Gegner trotzdem sehr ernst. Jede Mannschaft im Achtelfinale ist gefährlich", sagte Potsdams Trainer Bernd Schröder. Der 12:1-Kantersieg, der aus dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams aus der Uefa-Cup-Saison 2005 zu Buche steht, sei laut Schröder heute "ein Muster ohne Wert".

Duell auf Augenhöhe für den FCR

FCR-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg rechnet gegen Hjörring mit einem Duell auf Augenhöhe: "Ich gehe ganz klar davon aus, dass die Entscheidung erst nach 180 Minuten fällt." Spielführerin Inka Grings unterstrich nach den Rückschlägen im Meisterschaftsrennen, wo der Vizemeister derzeit auf Rang drei hinter Potsdam und Frankfurt rangiert, die besondere Bedeutung des Duells auf internationaler Ebene. "Dieses Spiel hat für uns in dieser turbulenten Saison absolut richtungsweisenden Charakter", so die Nationalstürmerin.

Die Rückspiele finden am kommenden Mittwoch statt. Zunächst ist der FCR in Dänemark (17.00 Uhr) gefordert, anschließend tritt Potsdam (19.00 Uhr/beide Eurosport live) im Wienerwaldstadion an.

© SID

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