Fußball Champions-League
Real in Bukarest bereits unter Zugzwang

In der Champions League steht das zuletzt auswärts schwächelnde Real Madrid bei Steaua Bukarest bereits enorm unter Druck. Manchester United will unterdessen gegen den FC Kopenhagen seine weiße Weste wahren.

Es läuft nicht rund bei den "Galaktischen". Nur zwei der letzten zehn Auswärtsspiele in der Champions League gewonnen, in der Liga zuletzt unter peinlichen Umständen gegen Getafe verloren: Spaniens Rekordmeister Real Madrid steht vor dem Bergfest in der Gruppenphase der "Königsklasse" bei Steaua Bukarest am Dienstag (20.45 Uhr/live bei Premiere) mit dem Rücken zur Wand und benötigt unbedingt einen Sieg, um Trainer Fabio Capello aus der Schusslinie zu bringen.

"Gegen Getafe haben wir als Real Madrid das schlechteste Spiel abgeliefert, an das ich mich erinnern kann. Wir müssen zurück in die Spur finden, wenn wir nicht wieder ohne Titel dastehen wollen", meinte Madrids Torwart Iker Casillas. Immerhin liegt der letzte Erfolg Reals in Rumänien bereits mehr als 42 Jahre zurück. In der Saison 1963/64 gewann Real gegen Dinamo Bukarest 3:1.

Panik vor titelloser Saison

Nach dem 0:1 gegen den Schuster-Klub Getafe sowie drei Punkten Rückstand in der Champions League auf Frankreichs Abonnementmeister Olympique Lyon herrscht in der spanischen Hauptstadt Panik vor einer erneut titellosen Saison. Nach dem Spiel in Bukarest folgt in der Primera Divsion mit dem Duell gegen den Champion FC Barcelona am Sonntag gleich auch noch der "Krieg der Sterne".

Lyon kann in der Real-Gruppe nach sechs Punkten aus zwei Spielen die Partie bei Dynamo Kiew derweil etwas gelassener angehen. Ein Sieg wäre auf dem Weg in das Achtelfinale bereits die halbe Miete. Ebenfalls mit einer weißen Weste gehen der Lehmann-Klub Arsenal London in der Hamburg-Gruppe G sowie Manchester United in der Gruppe F in ihre dritten Spiele.

Wenger will den Titel

In seinem zehnten Trainer-Jahr bei Arsenal ist vor allem Arsene Wenger heiß auf den ersten Champions-League-Titel. Die Niederlage im vergangenen Jahr im Finale gegen "Barca" ist längst angehakt, zudem stehen die Jungstars Theo Walcott und Cesc Fabregas für einen neuen Geist bei den "Gunners". "Ich will den Titel. Und mit Theo und Cesc haben wir wieder zwei Spieler, die sich hervorragend ergänzen", sagte Wenger, den das Ergebnis des zweiten Spiels der Gruppe G zwischen dem FC Porto und Bundesligist Hamburger SV nur am Rande interessieren dürfte.

Bei Manu sorgt derweil Sorgenkind Wayne Rooney für neue Euphorieschübe. Nachdem Rooney beim 0:2 der "Three Lions" in Kroatien keinen Stich sah, überzeugte der Angreifer am Samstag beim 3:1-Sieg bei Wigan Athletic. "Wayne findet zurück zu alter Stärke", kommentierte Manchesters Teammanager Sir Alex Ferguson vor der Partie gegen den FC Kopenhagen. Rooneys letzte Treffer in der Champions League datieren allerdings aus dem September 2004, als er gegen Fenerbahce Istanbul einen Hattrick beisteuerte. Im zweiten Spiel der Gruppe F empfängt Celtic Glasgow Verfolger Benfica Lissabon.

Anderlecht glaubt an seine Chance

In der engen Gruppe H konnte der AC Mailand trotz vier Punkten aus zwei Spielen bislang kaum überzeugen. In den vergangenen vier Pflichtspielen kam Milan nicht über ein Remis hinaus, auch am Wochenende reichte es für den Tabellen-13. nur zu einem 1:1 bei Sampdoria Genua. "Wir haben eine große Chance, Mailand am Dienstag zu schlagen. Wir sind in einer perfekten Verfassung", meinte Anderlechts Trainer Frank Vercauteren, der mit seinem Team in der Champions League allerdings bereits seit sieben Spielen auf einen Heimsieg wartet.

© SID

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