Fußball Champions-League
Saftige Geldstrafe für Milan

Wegen verbotener Trikotwerbung im Spiel beim FC Bayern München muss der AC Mailand 100 000 Euro Strafe zahlen, Das bestätigte das Münchner Kreisverwaltungsreferat einen Tag nach dem 2:0-Erfolg der Italiener.

Der 2:0-Sieg beim FC Bayern München hat ein teures Nachspiel für den AC Mailand: Der italienische Renommierklub muss wegen seiner in Bayern verbotenen Trikotwerbung für einen Wettanbieter (bwin) 100 000 Euro Strafe zahlen. Das bestätigte das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) am Donnerstag. Die Spieler der "Rossoneri" waren am Mittwochabend in der Champions League mit dem Schriftzug ihres Werbepartners auf der Brust aufgelaufen.

Keine Rechtsmittel möglich

"Die 100 000 Euro Zwangsgeld, die wir zuvor angedroht hatten, sind somit fällig geworden", sagte KVR-Sprecher Christopher Habel. Die Strafe werde über die Stadtkasse der Stadt München in Italien eingezogen. Gegen dieses Vorgehen Rechtsmittel einzulegen, sei nicht möglich, ergänzte Habel.

Milan aber kann die Strafe verschmerzen: Für den Einzug ins Halbfinale bekommt der Klub von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) eine Prämie von drei Mill. Euro. Die Uefa hatte Milan auch noch vor der Partie grünes Licht für das Tragen der Trikots gegeben. Das europäische Recht sieht kein Verbot für Werbung für private Wettanbieter vor.

© SID

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