Fußball Champions-League
Sanogo und Almeida schießen Lazio ab

Werder Bremen hat sich im Champions-League-Heimspiel gegen Lazio Rom keine Blöße gegeben. Beim 2:1 (1:0)-Erfolg trafen Boubacar Sanogo (28.) und Hugo Almeida (54.) für das Team von Trainer Thomas Schaaf.

Erster Sieg und neue Hoffnung: Nach zwei Pleiten zum Auftakt hat Werder Bremen in der Champions League in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Hanseaten besiegten Lazio Rom mit 2:1 (1:0) und gaben damit die "Rote Laterne" in der Vorrundengruppe C an die Italiener ab. Vor 36 587 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion legte Boubacar Sanogo in der 28. Minute den Grundstein zum hochverdienten Sieg der Norddeutschen. Nach präziser Vorarbeit von Diego bugsierte der Bremer Torjäger den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie.

Für die Entscheidung sorgte neun Minuten nach Wiederbeginn sein Sturmpartner Hugo Almeida. Der Portugiese war nach einer exakt getimten Flanke von Nationalspieler Clemens Fritz zur rechten Zeit an der richtigen Stelle und überwand den bereits 43 Jahre alten Lazio-Torhüter Marco Ballotta mit einem unhaltbaren Flachschuss. In der 82. Minute sorgte Christian Manfredini mit dem Anschlusstreffer aber noch einmal für Spannung.

"Wir waren die klar bessere Mannschaft, aber leider machen wir es am Ende immer noch mal spannend", meinte Tim Borowski nach dem Abpfiff. Der Nationalspieler war froh, "dass wir dem Druck Stand halten konnten" und forderte: "Jetzt müssen wir in der Champions League auf dieser Leistung aufbauen."

Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte der Sieg für den Bundesliga-Zweiten deutlich höher ausfallen können. Die bis zu ihrem Gastspiel in der Hansestadt in der "Königsklasse" noch ungeschlagenen Römer taten einfach in der Offensive viel zu wenig, um das vorher angestrebte Unentschieden erreichen zu können. Die Mannschaft von Trainer Delio Rossi änderte selbst nach den Gegentoren zunächst ihre zögerliche Spielauffassung nicht.

Bezeichnend war, dass dem Bremer Tor zunächst die meiste Gefahr durch Standardsituationen drohte. Gleich zweimal sorgte Verteidiger Aleksandar Kolarow mit fulminanten Freistößen in der 18. und 24. Minute für Angst und Schrecken im Strafraum der Gastgeber, wobei Torhüter Tim Wiese jeweils nicht ganz sicher wirkte.

Erst nach dem 1:2 suchte der Tabellen-13. der Serie A das Risiko und bemühte sich um den Ausgleich. Das Team von Coach Thomas Schaaf konnte es sich dennoch leisten, mit Rücksicht auf das schwere Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag bei Schalke 04 einen Gang zurückzuschalten.

© SID

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