Fußball Champions-League
"Schlacht von Valencia" wird früher verhandelt

Die Disziplinarkommission der Uefa hat das Verfahren zum Champions-League-Spiel zwischen dem FC Valencia und Inter Mailand vorverlegt. Auch Rainer Koch vom DFB-Sportgericht sitzt in dem Gremium.

Der Termin für die Verhandlung über die "Schlacht von Valencia" ist vorverlegt worden. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) will bereits am Mittwoch (14. März) die Strafen gegen die in die Jagdszenen involvierten Spieler während des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Valencia und Inter Mailand aussprechen. Auch Rainer Koch, der Vorsitzender des DFB-Sportgerichtes, und Schiedsrichter Wolfgang Stark werden an dem Verfahren teilnehmen.

Am Mittwoch (14. März) sollen alle in die wüste Prügelei involvierten Spieler und Betreuer eine Stellungnahme beim Kontinentalverband abgeben. Bis dahin werden die verfügbaren Bilder und Filmmaterial ausgewertet - lange Sperren und hohe Geldstrafen gelten als wahrscheinlich. Ursprünglich sollte der Fall erst am 22. März verhandelt werden.

Die Hetzjagd im Mestalla-Stadion nach dem Abpfiff hatte die hässlichen Szenen beim WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien im vergangenen Sommer in Berlin noch übertroffen. Nachdem Valencias Carlos Marchena nach einem Wortgefecht Mailands Nicolas Burdisso getreten hatte, waren am Mittelkreis fast alle Spieler in Handgreiflichkeiten verwickelt. Valencias Auswechselspieler David Navarro stürmte das Feld und soll Burdisso das Nasenbein gebrochen haben.

© SID

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