Fußball Champions-League
Slomka: "Habe bei Kevin immer ein gutes Gefühl"

Nach dem 1:0-Hinspielsieg im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Porto freute sich Schalke-Coach Mirko Slomka über sein Wunschergebnis und lobte Kuranyi und Jones.

Mirko Slomka, Coach des FC Schalke 04, freute sich nach dem 1:0-Hinspielsieg im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Porto über sein Wunschergebnis. Lob gab es zudem für den Torschützen Kevin Kuranyi und Rückkehrer Jermaine Jones.

Frage: "Herr Slomka, Schalke 04 hat das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen FC Porto 1:0 gewonnen. Sind Sie zufrieden?"

Mirko Slomka: "Wir wollten zu Null spielen, das ist uns gelungen. Das 1:0 ist eigentlich unser Wunschergebnis. Allerdings hätten wir in der ersten Halbzeit durchaus auch das 2:0 machen können, denn wir hatten die deutlich besseren Chancen."

Frage: "Nach der Pause lief nach vorne aber gar nichts mehr."

Slomka: "Die ganze Kritik über die ständigen Gegentore, die auf uns niedergeprasselt ist, hat dazu geführt, dass wir hinten geblieben sind und nicht mehr nach vorne gespielt haben. Die Diskussion um die Null war in den Köpfen, man merkte die Unruhe bei den Fans. Die Angst kann man nicht so einfach wegpusten, die steckt drin. Aber jetzt haben wir wieder zu Null gespielt, damit ist die Diskussion jetzt auch beendet."

Frage: "In der Champions League hat Schalke im siebten Spiel bereits zum vierten Mal kein Gegentor kassiert. Warum gelingt das nicht auch in der Bundesliga?"

Slomka: "Das ist eine Frage der Konzentration über die gesamte Spielzeit. In der Bundesliga ist es viel zu oft passiert, dass wir die Konzentration verloren haben."

Frage: "Wie sehen Sie die Chancen für das Rückspiel?"

Slomka: "Dieses Ergebnis eröffnet uns viele Möglichkeiten, wir haben uns eine gute Position erarbeitet, aber es wird sehr eng bleiben. Wir müssen auch in Porto auf höchstem Niveau spielen. Aber wir sind eine gute Kontermannschaft mit schnellen Stürmern."

Frage: "Ausgerechnet Kevin Kuranyi hat das Siegtor erzielt, der am Freitag als Chancentod noch das 1:2 gegen den VfL Wolfsburg mitverschuldet hatte. Hatten Sie das erwartet?"

Slomka: "Ich habe bei Kevin immer ein gutes Gefühl. Er ist sehr torgefährlich. Manchmal ist er allerdings mit dem Kopf stärker als mit dem Fuß, deshalb müssen wir mit ihm arbeiten."

Frage: "Wie wichtig war die Rückkehr von Jermaine Jones ins Team?"

Slomka: "Er ist sehr laufstark, gewinnt enorm viele Zweikämpfe Er läuft über das gesamte Spielfeld wie aufgedreht. Dass er als zweiter Abräumer neben Fabian Ernst wieder dabei war, hat uns mehr Stabilität gegeben."

© SID

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