Fußball Champions-League
Tönnies: Weiterkommen ist "eine Frage der Ehre"

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies hat ein Weiterkommen im Champions-League-Viertelfinalspiel beim FC Porto im sid-Interview zu einer "Frage der Ehre" erklärt.

Vor dem wichtigen Champions-League-Viertelfinalspiel von Schalke 04 beim portugiesischen Vertreter FC Porto hat der Sport-Informations-Dienst (sid) mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Bundesligisten gesprochen. Im Interview erklärte Clemens Tönnies den Sieg in der Fremde zu einer "Frage der Ehre".

sid: "Herr Tönnies, Schalke 04 spielt am Mittwoch beim FC Porto um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Ist es eines der wichtigsten Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte?"

Clemens Tönnies: "Es ist ein sehr, sehr wichtiges Spiel, aber kein Schicksalsspiel. Es ist eine Frage der Ehre weiterzukommen."

sid: "Und eine Frage von Millionen. Denn ein Weiterkommen bringt nach bislang rund 28 Mill. Euro noch mal etwa sieben Millionen..."

Tönnies: "Über die Mill. freuen wir uns, aber sie sind noch nicht verplant."

sid: "Was erwarten Sie von der Mannschaft nach den Turbulenzen der vergangenen Tage?"

Tönnies: "Ich bin sehr zuversichtlich. Denn die Truppe hat verstanden."

sid: "Was passiert in der Trainerfrage, wenn Schalke in Porto ausscheiden sollte?"

Tönnies: "Egal was am Mittwoch passiert, Mirko Slomka sitzt am Samstag in Bielefeld auf der Trainerbank. Darauf können Sie sich verlassen."

sid: "In der Diskussion um den Trainer hat die Klubführung nicht gerade die beste Figur abgegeben. War die Außendarstellung des Vereins schlecht?"

Tönnies: "Man ist immer wieder überrascht über die Wirkung, das hat sich verselbstständigt."

sid: "Vor allem der Präsident hat am Wochenende in den Medien ganz schön was abbekommen..."

Tönnies: "Josef Schnusenberg ist kein Selbstdarsteller. Ihn so darzustellen, ist unfair. Es geht ihm um Schalke 04 und nicht um einzelne Personen. Er wollte wachrütteln, und ich denke, jetzt sind alle wach."

sid: "Ist die Auseinandersetzung zwischen dem Präsidenten und dem Trainer mit dem Krisengipfel vom Sonntag erledigt, oder folgt nach der nächsten Niederlage die Fortsetzung?"

Tönnies: "Ich bin froh, dass sich die beiden ausgesprochen und die Situation bereinigt haben. Ich bin überzeugt, dass das Ergebnis dieses Gesprächs zukunftsweisend ist."

© SID

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