Fußball Champions-League
Werder gegen Domzale oder Zagreb

Werder Bremen hat bei der Auslosung der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League eine lösbare Aufgabe erwischt. Das Schaaf-Team spielt gegen den Sieger der Partie NK Domzale/Slowenien gegen Dinamo Zagreb.

Lösbare Aufgabe für Bundesligist Werder Bremen: Das Team von Trainer Thomas Schaaf trifft in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League auf den Sieger des Zweitrundenduells NK Domzale/Slowenien gegen Dinamo Zagreb. Dies ergab die Auslosung der Europäischen Fußball-Union (Uefa) am Freitag im schweizerischen Nyon. Die Duelle werden am 14./15. bzw. 28./29. August ausgetragen. Der Sieger hat sich für die Gruppenphase der Königsklasse qualifiziert. Die Auslosung der Gruppenphase findet am 30. August statt.

Zagreb hat das Hinspiel in Domzale bereits mit 2:1 gewonnen und ist deshalb klarer Favorit für die zweite Partie am 7. August. "Egal, wer unser Gegner wird, wir bringen ihm den nötigen Respekt entgegen", erklärte allerdings Werder-Trainer Thomas Schaaf, "wir erwarten aber von uns selbst, in die Gruppenphase einzuziehen."

Wiedersehen mit Georg Koch

Bei Zagreb könnte es für Werder ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus der Bundesliga geben. Torwart Georg Koch unterschrieb nach seiner Trennung vom MSV Duisburg im Sommer in der kroatischen Hauptstadt. Über Dinamo könnte Schaaf beispielsweise Jens Nowotny befragen. Der ehemalige Nationalspieler wechselte nach der WM 2006 in die kroatische Haupstadt. Nach einer Knie-Operation Anfang Januar musste er aber seine Karriere beenden.

Über Domzale weiß der VfB Stuttgart noch gut Bescheid. Die Schwaben mussten gegen den slowenischen Klub vor zwei Jahren die erste Hauptrunde im Uefa-Cup bestreiten. Nach einem 2:0-Erfolg in Stuttgart gab es eine 0:1-Niederlage im Rückspiel. In einer "Wasserschlacht" unter teilweise irregulären Verhältnissen tat sich der VfB damals sehr schwer.

"Domzale steht für technisch versierten Fußball", meinte Schaaf, "Zagreb hat sich international schon oft präsentiert, sie haben gute Spieler und international einen guten Namen." Die Kroaten gaben vor der Saison allerdings zwei ihrer besten Spieler ab. Der eingebürgerte Brasilianer Eduardo wechselte für zwölf Mill. Euro zum FC Arsenal nach London, Vedran Corluka ging für 10,5 Mill. zu Manchester City. Der Klub konnte mit diesen Einnahmen seine lange Zeit angespannte finanzielle Situation weiter verbessern.

© SID

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