Fußball DFB
20 000 Euro Strafe für Hertha-Trainer Favre

Das DFB-Sportgericht hat Hertha-Coach Lucien Favre am Dienstag in Frankfurt am Main wegen unsportlichen Verhaltens mit einer 20 000-Euro-Geldstrafe belegt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Lucien Favre am Dienstag in mündlicher Verhandlung wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe in Höhe von 20 000 Euro verurteilt. Damit folgte das Sportgericht in Frankfurt am Main dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses. Da der Trainer von Bundesligist Hertha BSC Berlin und sein Verein Rechtsmittelverzicht erklärten, ist das Urteil rechtskräftig.

Lucien Favre hatte in der 54. Minute des Berliner Bundesliga-Spiels bei Borussia Dortmund am 7. März nach einem angeblichen Foulspiel am Berliner Marko Pantelic seine Coaching-Zone verlassen, den Schiedsrichter-Assistenten Holger Henschel am Oberarm angefasst und in dessen Richtung mit der Hand eine Geste des Unverständnisses gezeigt. Zudem hatte er sich anschließend unsportlich gegenüber dem Vierten Offiziellen Sascha Thielert geäußert.

"Ein Aufenthaltsverbot wäre vor dem Hintergrund vertretbar gewesen, dass die verbotene körperliche Intervention von Herrn Favre letztlich auf dem Platz ein Chaos ausgelöst hat. Vergleicht man diesen Fall allerdings mit anderen, so lag hier keine körperliche Attacke - kein Stoßen, kein Rempeln - vor. Der Schiedsrichter-Assistent hatte keine Schmerzen, seine körperliche Integrität wurde nicht beeinträchtigt", begründete Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, die Entscheidung.

© SID

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