Fußball DFB
DFB dementiert finanzielle Engpässe bei Museumsbau

Nach Aussage von Mediendirektor Harald Stenger hat der DFB keine finanziellen Probleme beim Bau des neuen Fußball-Museums am Dortmunder Hauptbahnhof.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat angebliche finanzielle Probleme beim Bau des Fußball-Museums in Dortmund dementiert. "Wir haben die aktuelle Situation erörtert: Es gibt keine finanziellen Probleme und der Bau des Museums ist daher auch nicht gefährdet", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID). Das Museumsprojekt in der westfälischen Metropole soll 2013 fertiggestellt sein.

DFB-Präsident Theo Zwanziger äußerte: "Der Regierungspräsident hat dem DFB mitgeteilt, dass die Verträge genehmigt werden. Damit sind sie rechtskräftig. Es gelten somit die Beschlüsse des außerordentlichen DFB-Bundestages vom 24. April 2009 in Düsseldorf und die Vereinbarungen mit der Stadt Dortmund - auch über die finanziellen Bedingungen, die durch die Investitionen des Landes Nordrhein-Westfalen und des DFB, der seinen Beitrag aus den WM-Überschüssen 2006 einbringt, garantiert werden. Die Vorbereitungen für den Bau des Museums laufen normal und wie geplant an."

Dortmund hatte auf dem DFB-Bundestag in Düsseldorf den Zuschlag als Standort des deutschen Fußball-Museums erhalten. Das Gebäude soll gegenüber des Hauptbahnhofes errichtet werden, per annum erwartet Dortmund rund 250 000 Besucher. Aus dem Überschuss der WM 2006 sollen dabei vom DFB zehn Mill. Euro in das Projekt in Dortmund investiert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat Zuschüsse in Höhe von 18,5 Mill. Euro in Aussicht gestellt. Die Stadt Dortmund stellt das Gelände zur Verfügung.

Sport Bild hatte am Mittwoch berichtet, dass es aufgrund eines Haushaltsloches der Stadt Dortmund im Jahr 2009 in Höhe von angeblich 100 Mill. Euro und einer deshalb verhängten Haushaltssperre zu Schwierigkeiten kommen könne. "Wir haben den DFB aufgefordert, proaktiv auf die Stadt Dortmund zuzugehen und zu klären, ob es mit Blick auf die Haushaltslage Probleme gibt und ob diese gegebenenfalls lösbar sind", sagte Ligaverbands-Chef Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund.

© SID

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