Fußball DFB
DFB erwartet Stellungnahme von Obasi

Chinedu Obasi von Zweitligist 1 899 Hoffenheim ist nach den Vorfällen im Spiel gegen den SC Paderborn vom DFB-Kontrollausschuss zu einer Stellungnahme aufgefordert worden.

Nach der Zweitligapartie 1 899 Hoffenheim gegen SC Paderborn hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den "Rotsünder" Chinedu Obasi von 1 899 Hoffenheim zu einer Stellungnahme aufgefordert. Obasi soll durch rassistische Worte von Gegenspieler Erwin Koen vom SC Paderborn provoziert worden sein. Nach der Stellungnahme Obasis entscheidet der DFB-Kontrollausschuss, ob ein Verfahren gegen Koen eingeleitet wird.

Obasi hatte beim 1:0-Erfolg der Hoffenheimer gegen den SC Paderborn am Sonntag in der 54. Minute von Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) wegen einer Tätlichkeit an Koen die Rote Karte gesehen und ist am Montag vom DFB-Sportgericht für drei Spiele gesperrt worden. Zuvor soll Koen den Nigerianer mit den Worten "Fucking black man" beschimpft haben. "Ich bin hinsichtlich meiner Hautfarbe beleidigt worden", erklärte Obasi.

Der Niederländer Koen bestätigte zwar, dass er Obasi vor dessen Tätlichkeit provoziert habe. Er habe dies aber nicht mit rassistisch motivierten Worten getan.

© SID

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