Fußball DFB
DFB-Generalsekretär Schmidt feiert 65. Geburtstag

Seinen 65. Geburtstag feiert am heutigen Sonntag DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt. Als 1. Vizepräsident des deutschen WM-Organisationskomitees gestaltete der Jubilar auch das Fußball-Großereignis entscheidend mit.

Ehre, wem Ehre gebührt. Nicht allein Franz Beckenbauer hat es Fußball-Deutschland zu verdanken, dass die WM 2006 hierzulande gefeiert werden durfte. Auch Horst R. Schmidt, wenngleich von der Öffentlichkeit weniger beachtet, trägt als Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes und 1. Vizepräsident des deutschen Organisationskomitees einen gehörigen Anteil am riesigen Erfolg der Veranstaltung. Am heutigen Sonntag feiert Schmidt seinen 65. Geburtstag.

"Die letzten fünf Jahre waren die schwierigsten meines Lebens", gesteht der DFB-Funktionär, der seinen Ehrentag nicht etwa in heimischen Gefilden, sondern in Johannesburg verbringt. Dort ist Schmidt als Berater des südafrikanischen WM-OKs tätig. "Ich bin stolz darauf, seit 1974 an entscheidender Stelle bei der Organisation von Fußball-Weltmeisterschaften dabei zu sein. Deshalb ist es eine persönliche Ehre für mich, auch Südafrika unterstützen zu dürfen. Das wird keine WM wie in Deutschland, aber eine erfolgreiche. Davon bin ich zutiefst überzeugt."

Veränderungen mitgestalten

Gleichzeitig liegt dem Jubilar weiterhin etwas daran, dass der DFB auch die kommenden Jahre unbeschadet übersteht. "Unser Verband steht personell und strukturell vor großen Veränderungen. Die möchte ich noch mitgestalten. Wir haben uns in der Ära Theo Zwanziger viel vorgenommen. Wir müssen viele Ziele neu definieren." Als Mitglied der DFB-Arbeitsgruppe Gewalt und des Kompetenzteams Nationalmannschaft hat Schmidt die Möglichkeit dazu.

Dem Vorhalt, nicht loslassen zu können, widerspricht er: "Ich lasse Räume für meine Mitarbeiter. Ich versuche, sie in Position zu bringen." Fragt man ihn nach seinen persönlichen Wünschen zum Geburtstag, entgegnet Schmidt zunächst erwatet zurückhaltend: Ich habe keine persönlichen Bedürfnisse mehr". Dann, bestimmter: "Noch ein paar schöne Jahre mit meiner Frau". Danach: "Dem DFB den Respekt und die Anerkennung zu erhalten, die er genießt und verdient." Und ganz am Schluss des Gespräches sagt er: "So ganz draußen möchte eben niemand sein."

© SID

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